Die Hauptverwaltung des Volkswohl Bunds in Dortmund: Der Versicherer hat eine nachhaltige Vorsorgereihe gestartet. © Volkswohl Bund
  • Von Juliana Demski
  • 31.05.2021 um 16:46
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Der Volkswohl Bund hat eine nachhaltige Vorsorgeproduktreihe gestartet, die Hannoversche hat ihre Risikolebensversicherung überarbeitet, die Janitos hat ihre Schadenbearbeitung weiter automatisiert, und die Europa hat ihren Kurzantrag für Baufinanzierungsabsicherung in der der Risikolebensversicherung verkürzt.

Volkswohl Bund startet nachhaltige Vorsorgereihe

Beim Volkswohl Bund gibt es eine neue Vorsorgeproduktwelt mit dem Namen „NEXT“ – „N“ für nachhaltig, „E“ für Engagiert und „T“ für Transparent. Das Thema Nachhaltigkeit steht dabei im Fokus – und das nicht nur anfangs, sondern über die gesamte Laufzeit hinweg.

In der fondsgebundenen Rentenversicherung können Kunden für ihre NEXT-Police aus mehr als 40 nachhaltigen Investmentfonds auswählen. Sie legen ihr Fondsvermögen streng nach Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (ESG) an. Die Fondspalette umfasst zahlreiche thematische Fonds, die unter anderem in erneuerbare Energien, Wasserindustrie oder Health Care investieren. Teilweise fließen die im Fonds erwirtschafteten Gelder zusätzlich als Spenden in nachhaltige Projekte. Änderungen bei der Fondszusammenstellung sind zwölf Mal im Jahr kostenlos möglich.

Auch „Fonds Fittery“, die Rentenversicherung mit „maßgeschneiderten Fondsboxen“, wie sie der Versicherer nennt, ist ab sofort in der NEXT-Produktlinie erhältlich. Dafür wurde die Zahl der angebotenen Fondsboxen verdoppelt. Jede Fondsbox hat nun ihr NEXT-Pendant mit ESG-konformen ETFs. Sie sei zugeschnitten auf das gewünschte Vorsorgeprofil des Kunden und ebenfalls nachhaltig, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zusätzlich gibt es noch die Unfallversicherung „Invest“ bei der Volkswohl-Bund-Tochter Prokundo – mit einem Unfallschutz auf der einen und einem Sparanteil auf der anderen Seite. Teile der Beiträge legt der Versicherer in Fonds an, die der Versicherte zuvor ausgewählt hat. Bei Vertragsende erhält der Kunde das angesparte Fondsguthaben, das ausschließlich aus ESG-konformen Investmentfonds kommt.

Hannoversche überarbeitet Risikolebensversicherung

Die Hannoversche hat einige Leistungsanpassungen an ihrer Risikolebensversicherung vorgenommen: So gibt es eine vorgezogene Todesfallleistung nun schon im Basistarif: Bei schweren Erkrankungen werden 25 Prozent der versicherten Summe ausgezahlt.

Die Premium-Tarife „Plus“ und „Exklusiv“ bieten eine Sofortauszahlung im Todesfall: Bei Einreichung der Sterbeurkunde werden 10 Prozent der versicherten Summe sofort ausgezahlt, im Fall der Fälle lassen sich somit sofort fällige Rechnungen begleichen, bis der restliche Teil der Versicherungssumme ausgezahlt wird.

Stirbt der Versicherte im Ausland, werden zudem ab sofort 5 Prozent der Versicherungssumme zusätzlich ausgezahlt. Damit können beispielsweise die Kosten für den Rücktransport des Verstorbenen gedeckt werden. Auch neu ist ein kostenloser temporärer Schutz: Bei Geburt/Adoption eines Kindes, Heirat und Bau/Erwerb einer Immobilie erhält die versicherte Person für sechs Monate kostenlosen Versicherungsschutz auf Antrag in Höhe von 20 Prozent der Versicherungssumme.

Außerdem hat der Versicherer die Gesundheitsprüfung bei der Absicherung von Hypotheken vereinfacht. Wird die Risikolebensversicherung zur Finanzierung einer selbstgenutzten Praxis- oder Immobilie eingesetzt, gibt es ab sofort nur noch zwei Gesundheitsfragen bei einer Versicherungssumme von bis zu 500.000 Euro und bei einem Eintrittsalter von bis zu 45 Jahren.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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