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Der rechtliche Anspruch auf eine Buchauszugserteilung, um die eigenen Provisionen nachprüfen zu können, stellt für jeden Versicherungsvertreter immer noch das größte Druckmittel gegenüber dem Versicherer dar. Daher wehren sich die Gesellschaften auch mit zahlreichen Argumenten dagegen. Doch das Oberlandesgericht München hat für solch ein Verhalten enge Grenzen gesteckt, wie Rechtsanwältin Stephanie Has berichtet. mehr

Der Bundesrat hat am Freitag die geänderte Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) verabschiedet – und die Branche ist nicht sonderlich glücklich darüber. Vor allem das sogenannte Taping bürde den rund 38.000 Finanzanlagenvermittlern „viel Arbeit auf“ und werde auch zu Rechtsunsicherheiten führen, kritisierte der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). mehr

Ein Makler kündigt die Unfallversicherung einer Kundin und deckt das Risiko nicht neu ein. Die Frau verlangt daraufhin nach zwei Unfällen Schadensersatz von ihm. Die Richter des Landgerichts Memmingen stellen sich auf die Seite des Maklers. Warum, erklärt Rechtsanwalt Jens Reichow in seinen Gastbeitrag. mehr

Wer als Ausschließlichkeitsvermittler in den Maklerstatus wechseln möchte, kommt an dieser Gretchenfrage nicht vorbei: Besteht in irgendeiner Weise ein Recht auf Bestandsübertragung? Ob das mehr ist als eine bloße Wunschvorstellung ist, erklärt Alexander Retsch, Volljurist und Syndikusanwalt des Maklerdienstleisters VFM-Gruppe. mehr

Wann müssen Versicherungsvertreter Provisionen zurückzuzahlen? Was müssen sie bei der Anforderung eines Buchauszuges beachten? Und wie berechnet sich eigentlich ihr Ausgleichsanspruch? Die Rechtsanwältin Stephanie Has stellt zehn bedeutende Urteile vor, die auf diese und weitere wichtige Fragen eingehen. mehr

Inhabern einer Rürup-Rente (Basisrente) stehen Schadensersatzansprüche zu, wenn sie nicht ausreichend über das Produkt aufgeklärt worden sind. Das besagt ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichtes Köln – dem Kläger müssen alle Versicherungsbeiträge zurückgezahlt werden. Darauf weist die Rechtsanwaltskanzlei BlumLang hin, die den Kläger vertreten hatte. mehr

In der Streitfrage, ob 34d-Vermittler für den Verkauf von Fondspolicen womöglich bald eine 34f-Bescheinigung benötigen, hat der Vermittlerverband AfW seine „Nein“-Haltung bekräftigt. „Es bleibt bei der bereits mitgeteilten klaren Aussage“, teilte AfW-Vorstand Norman Wirth gegenüber Pfefferminzia mit. Er bedauere, „dass hier ohne ersichtlichen Grund Unsicherheit am Markt verbreitet wird“, so Wirth. mehr

VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth übt Kritik an einer Pressemitteilung des Vermittlerverbandes AfW. Darin hatte sich AfW-Vorstand Norman Wirth gegen Barths Empfehlung gewandt, wonach Vermittler mit 34d-Registrierung eine zusätzliche 34f-Registrierung ins Auge fassen sollten, wenn sie auch künftig Fondspolicen vermitteln möchten. Hier kommen die Details. mehr

Im Markt kursiert die Empfehlung, sich als Vermittler von Fondspolicen mit 34d-Schein zügig auch um eine 34f-Registrierung zu kümmern. Begründung: Der Gesetzgeber könnte die Fondspolice womöglich als ein von der Bafin zu kontrollierendes Anlageprodukt definieren. Während der Vermittlerverband AfW bereits Entwarnung gibt, ist Rechtsanwalt Oliver Renner deutlich vorsichtiger – und kommt zu einem ernüchternden Fazit. mehr

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