Wilhelm-Friedrich Puschinski ist Senior Direktor und Chefaktuar Retirement bei Willis Towers Watson. © Willis Towers Watson
  • Von Oliver Lepold
  • 07.01.2021 um 14:01
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Arbeitnehmer wünschen sich eine bedarfsgerechte betriebliche Altersversorgung (bAV) mit sehr viel Flexibilität. Worauf Makler hier achten sollten und warum man manchen Wünschen besser nicht entgegenkommt, erläutert Wilhelm-Friedrich Puschinski, Senior Direktor und Chefaktuar Retirement bei Willis Towers Watson.

Wie werden sich Bedeutung und Verbreitung von Betriebsrenten weiterentwickeln?

Die Bedeutung wird stark wachsen. Der demografische Wandel und die Grenzen der gesetzlichen Rentenversicherung geben das vor. Die Verbreitung der bAV bleibt jedoch eine Herausforderung. Bei Großunternehmen ist sie schon sehr gut, bei kleinen und Kleinstunternehmen verfügen wir noch nicht über optimale Antworten, die dafür sorgen, dass diese erfolgreich Betriebsrenten anbieten können. Wir haben sowohl durch das Sozialpartnermodell als auch durch die Geringverdienerförderung keine umfassenden Veränderungen in der bAV-Verbreitung erlebt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden daher in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden müssen.

Ist die weitere Verbreitung der bAV ausreichend, den demographischen Veränderungen zu begegnen?

Wenn die bAV wirklich als Mittel dienen soll, um das Sinken der gesetzlichen Rente aufzufangen und erheblich zum Aufbau einer Altersvorsorge beitragen soll, dann brauchen wir deutlich erhöhte Leistungen und folglich deutlich erhöhe Einzahlungen in die bAV. Dieses Thema übersieht die Politik noch. Das müsste ein Fokus für die Zukunft sein.

 

 

 

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Oliver Lepold

Oliver Lepold ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur und freier Journalist für Themen rund um Finanzberatung und Vermögensverwaltung. Er schreibt regelmäßig für Das Investment, Pfefferminzia und private banking magazin.

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