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Bafin-Aufseher Frank Grund im Interview „Einen Regulierungsstopp wird es nicht geben“

Der Chef der Versicherungsaufsicht Frank Grund: In einem Interview für das Videomagazin #fredwagner stand er Rede und Antwort.
Der Chef der Versicherungsaufsicht Frank Grund: In einem Interview für das Videomagazin #fredwagner stand er Rede und Antwort. © Screenshot convista.de/de/fredwagner

In seinem neuesten Interview aus der Reihe #fredwagner begrüßte Fred Wagner, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Universität Leipzig, den obersten Versicherungsaufseher bei der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, Frank Grund. Worüber die Branchenexperten miteinander sprachen, erfahren Sie hier.

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Versicherungsaufseher Frank Grund stellt gleich am Anfang des Gesprächs mit Fred Wagner klar: „Einen Regulierungsstopp wird es nicht geben.“ Vielmehr würden mit der Zinszusatzreserve und der Weiterentwicklung von Solvency II in zwei Jahren die nächsten Themen anstehen.

Dabei sieht sich Frank Grund weniger als Regulierer, sondern eher als Aufseher. Die Versicherungsaufsicht wendet Grund zufolge Regulierung an und arbeitet an deren Weiterentwicklung, indem sie den deutschen Gesetzgeber berät. Darüber hinaus wirkt sie bei der European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) mit, dem Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen, und arbeitet damit auch auf europäischer Ebene, wie der Versicherungsexperte erklärt.

Für den Bafin-Mann ist Solvency II ein Jahrhundertwerk, das einen Paradigmenwechsel zwischen der alten und der neuen Welt erzeugt hat. Solvency II sei das modernste Aufsichtssystem, das es derzeit gebe, ist der Interviewte überzeugt. Aktuell gehe es vor allem darum, „zu adjustieren, zu bereinigen und Inkonsistenzen auszumerzen“, so Grund.

Im Videomagazon #fredwagner interviewt Wagner regelmäßig zu aktuellen Themen aus der Versicherungswelt.

Standard Life: Stellungnahme zu aktuellen Brexit-Plänen
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In den vergangenen Wochen wurden rund um die Brexit-Pläne der Standard Life unvollständige, zum Teil sogar falsche Informationen verbreitet.

In dieser Stellungnahme erläutert Christian Nuschele, Leiter Maklervertrieb für Deutschland, wichtige Aspekte zu den Themen Bestandsübertragung nach Irland, zu den vertraglichen Rechten der Kunden sowie zum Insolvenzschutz der Standard Life.

Das Ziel ist Klarheit – auch, um Ihnen für die Gespräche mit Ihren Kunden zu helfen.

Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
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Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
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Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
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Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

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Womöglich haben Sie noch Fragen oder wollen Gesagtes noch einmal nachvollziehen?

Unter diesem Link gelangen Sie zur Aufzeichnung des Webinars.