Wie sie die aktuelle Geschäftslage in verschiedenen Bereichen einschätzen, fragte Assekurata 3.000 Vermittler. Die Grafik zeigt die Antworten. © Assekurata
  • Von Redaktion
  • 08.07.2016 um 11:37
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Die Niedrigzinsphase, das rückläufige Vergütungsniveau, andauernde Regulierung und ein intensiver Wettbewerb mit Insurtechs machen dem Versicherungsvertrieb zu schaffen. Das zeigt der Marktausblick zum Versicherungsvertrieb 2016 des Analysehauses Assekurata.

Provisionsniveau wird weiter sinken

„Die Marktsituation bleibt auch 2016 für die Vermittler schwierig, sodass wir auf der Ertragsseite mit weiter sinkenden Margen rechnen“, so Kruse. „Das gegenwärtige Provisionsniveau wird infolge des Lebensversicherungsreformgesetzes in einer zweiten Anpassungswelle weiter abnehmen.“

Es dürfe recht anspruchsvoll werden, dies über eine Ausweitung der Produktion zu kompensieren, meint Kruse weiter. Die anhaltende Niedrigzinsphase und die Senkung des Garantiezinses würde außerdem weiter Druck auf die Kostenseite der Versicherer ausüben. Weitere Kürzungen bei den Abschlusskosten seien also nicht auszuschließen.

Regulierung schafft Aufwand

Auch die EU-Vermittlerrichtlinie IDD werde Versicherer, Finanzdienstleister und Maklerpools beziehungsweise -verbünde beschäftigen und fordern. Geschäftsmodelle und Beratungsprozesse seien an die neue Richtlinie anzupassen, meint Kruse.

„Unterm Strich lässt sich festhalten, dass das gegenwärtige Branchenumfeld anspruchsvolle Rahmenbedingungen für den Vertrieb bereithält“, sagt Kruse. Sinkende Margen, komplexer werdende Vertriebs- und Beratungsprozesse sowie wandelnde Produktportfolios und Geschäftsmodelle seien schwierige Rahmenbedingungen für Branchenwachstum. „Gleichwohl bieten sich gerade in dieser Situation auch Wachstumsperspektiven für die Marktteilnehmer, die in der Reorganisation ihrer Geschäftsmodelle zügig voranschreiten und sich damit abheben können.“

Den zehnseitigen Marktbericht können Sie hier kostenlos herunterladen.

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