Video-Beratung: 11 Prozent der Vermittler betreuen ihre Kunden über entsprechende Tools. © Geschäft Foto erstellt von freepik - de.freepik.com
  • Von Hannah Dudeck
  • 24.04.2020 um 12:54
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Die Corona-Krise verändert das Vermittlergeschäft, zeigt eine Umfrage der LV 1871 unter Vertriebspartnern. Die meisten Makler haben ihre Beratung demnach umgestellt. Bei digitalen Angeboten gibt es aber noch Potenzial.

Um ihren Geschäftsbetrieb in der Corona-Krise aufrechtzuerhalten, mussten sich auch Versicherungsmakler schnell umstellen. Wie läuft die Kundenberatung und -betreuung in Zeiten des weitgehenden Kontaktverbots? Dazu hat die LV 1871 Ende März etwa 200 Geschäftspartner befragt. Das Ergebnis: Immerhin 61 Prozent der Befragten geben an, sie seien auf diese Situation gut vorbereitet gewesen, 39 fühlten sich dagegen kalt erwischt.

Im Kontakt mit ihren Kunden setzen die meisten Vermittler nun auf Telefon (37 Prozent) und E-Mail (32 Prozent). Video-Telefonie nutzen nur 11 Prozent. Über Social Media bleiben 8 Prozent in Kontakt mit ihren Kunden, 6 Prozent der Befragten nutzen dafür auch die eigene Website. Keine Alternative zum persönlichen Kontakt sehen 3 Prozent der Geschäftspartner.

Makler wollen die Zeit aber auch nutzen, um ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und sich weiterzubilden, zeigt die LV-1871-Umfrage. Jeder Vierte plant demnach den Ausbau des Online-Beratungsangebots sowie Bestandsaktionen. An Weiterbildungen wollen 32 Prozent der Befragten teilnehmen. 13 Prozent arbeiten an der Website-Optimierung.

Unterstützung holen sich 44 Prozent der befragten Makler in der aktuellen Situation bei Versicherungspartnern, 27 Prozent recherchieren selbst im Internet. Etwa ein Viertel (24 Prozent) fragt bei Kollegen nach.

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Hannah Dudeck

Hannah Dudeck arbeitete von April bis Juni 2020 als freie Redakteurin für Pfefferminzia.

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