Die Zahl der nachhaltig investierenden Fonds in Deutschland steigt, wie ein Aktueller Report der Rating-Agentur Scope zeigt. © dpa/picture-alliance/Ingo Wagner
  • Von Manila Klafack
  • 21.01.2020 um 12:33
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Das Angebot nachhaltiger Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) wächst. Gleichzeitig reduzieren sich die Kosten für die Anleger. Das hat eine Untersuchung der Rating-Agentur Scope ergeben.

Bei Rentenfonds seien die Unterschiede dagegen vergleichsweise deutlich, heißt es in der Analyse. Im Bereich europäischer sowie amerikanischer Unternehmensanleihen müssten Anleger für eine nachhaltige ETF-Variante noch fast 80 Prozent mehr zahlen.

Scope bewertet aktuell 26 nachhaltige ETFs, davon erhalten 11 ein Top-Rating (A oder B). Diese verteilen sich auf jeweils zwei ETFs mit globaler Ausrichtung, auf Euroland-Aktien sowie mit Fokus auf das Investmentthema Wasser. Jeweils ein ETF überzeugt bei europäischen, asiatisch/pazifischen und US- sowie UK-Aktien. Zudem gibt es aktuell ein Top-Rating für einen ETF auf eurodenominierte Unternehmensanleihen.

Nachhaltige ETFs werden immer beliebter

Der Markt für nachhaltige, passive Produkte ist dank verstärkter Nachfrage von privaten und institutionellen Investoren und des Rückenwindes durch die Politik ein stark wachsendes Anlagesegment. Obwohl der erste nachhaltige ETF bereits 2006 aufgelegt wurde, hat die Wachstumsdynamik erst in den vergangenen zwei Jahren deutlich zugenommen. In dieser Zeit wurden mehr als 50 Prozent der aktuell verfügbaren Fonds aufgelegt.

Aus Sicht von Scope werde es zu einer weiteren Ausdifferenzierung des Angebots sowohl auf Aktien- als auch Rentenseite kommen. Gleichzeitig erwartet Scope, dass der Kostendruck bestehen bleibt und sich die Gebühren von nachhaltigen ETFs denen von konventionellen ETFs angleichen werden.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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