Ein volles Sparschwein: Trotz der Zinsflaute sparen die Deutschen weiter. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 28.09.2017 um 12:31
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Im Frühjahrsquartal 2017 sparten die deutschen Bundesbürger im Schnitt 9,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens. Das berichtet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Beliebt sind unter anderem Bankeinlagen und Wertpapiere. Trotzdem wird die ausreichende Vorsorge immer schwieriger. Die Gründe erfahren Sie hier.

Die Niedrigzinsen machen es Sparern hierzulande schwer. Aber die Deutschen zeigen sich beharrlich und sparen weiter: Im Frühjahrsquartal 2017 waren es pro Kopf im Schnitt 9,7 Prozent des verfügbaren Einkommens.

Nach wie vor sind Bankeinlagen besonders gefragt. Aber auch Anlagen in Wertpapieren liegen weiter hoch im Kurs, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in einer Publikation zum Weltspartag, der in diesem Jahr am 30. Oktober stattfindet, berichtet.

Insgesamt lagerten die Bundesbürger 121,5 Milliarden Euro bei Banken ein. In Wertpapieren legten die Deutschen 32,5 Milliarden Euro an, im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es 49,6 Milliarden Euro.

„Das ist zwar ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber ein höherer Wert als vor Beginn der Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank im Jahr 2014“, so BVR-Vorstand Andreas Martin.

Das heißt aber nicht, dass es nicht auch Probleme gibt.

Laut BVR-Umfrage ist es bei den Sparanstrengungen zu Verschiebungen zwischen den Haushaltsgruppen gekommen. Demzufolge hat sich der Anteil der Nichtsparer bei persönlichen Nettoeinkommen unter 1.000 Euro von 28 Prozent auf 36 Prozent erhöht. Diese Entwicklung sei problematisch, da eine verstärkte private Vorsorge gerade für diese Haushalte besonders wichtig wäre, so Martin.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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