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Adolf Bauer, Präsident des Sozialverbandes SoVD © SoVD
  • Von Redaktion
  • 25.11.2016 um 13:58
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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) möchte das Rentenniveau bis 2045 bei 46 Prozent halten – und erntet dafür Lob vom Sozialverband SoVD. Es sei „ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn die Untergrenze von 43 Prozent der Vergangenheit angehören soll“, so der Verband.

Das Rentenniveau soll bis 2045 bei 46 Prozent gehalten werden und der Beitragssatz soll in dieser Zeit nicht über 25 Prozent steigen – so lauten die zentralen Forderungen im Rentenkonzept von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Wenn nichts geschehe, so Nahles, werde das Rentenniveau voraussichtlich auf 41,7 Prozent fallen. Daher wolle sie diese doppelte Haltelinie einziehen.

In einer ersten Stellungnahme begrüßt der Sozialverband SoVD die Ankündigung als einen „ersten Schritt in die richtige Richtung“. Gleichwohl seien 46 Prozent immer noch zu wenig, „wenn sozialer Abstieg im Alter künftig vermieden werden soll“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Man fordere seit Langem die Anhebung des Rentenniveaus. Dieses solle künftig bei 50 Prozent liegen, um eine armutsfeste Rente zu sichern, so Bauer.

Wie Nahles weiter erklärt, verfolgt ihr Rentenkonzept drei Ziele: „die Hauptursachen für Altersarmut zu beseitigen, den Lebensstandard möglichst zu halten sowie eine nachhaltige und gerecht finanzierte Rente zu gewährleisten“, schreibt Spiegel Online.

„Viele wollten das heutige Niveau von 48 Prozent festschreiben und den Beitragssatz bei 24 Prozent halten“, so Nahles. Dazu sei aber „eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung nötig“. Ein solcher nationaler Aktionsplan sei „nicht zum Nulltarif“ zu haben, sagte die Ministerin laut dem Bericht.

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