Hacker-Angriff im Harz Junges Ehepaar verliert knapp 58.000 Euro

Wohl über das Ausspionieren der mobilen TAN konnten im Harz Cyber-Kriminelle rund 58.000 Euro von einem Konto erbeuten.
Wohl über das Ausspionieren der mobilen TAN konnten im Harz Cyber-Kriminelle rund 58.000 Euro von einem Konto erbeuten. © dpa/picture alliance

Eddy und Nadine A. aus Westerhausen im Harz wurden bei einem Hacker-Angriff 57.809 Euro von ihren Konten bei der Harzsparkasse gestohlen. Was genau geschehen ist, erfahren Sie hier.

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Die Eheleute Eddy und Nadine A. vermieten Wohnungen in Thale und Umgebung. Auf den Konten des Ehepaars bei der Harzsparkasse befinden sich rund 35.000 Euro vornehmlich Mieteinnahmen. Und dann ist das Geld plötzlich weg. „Die Täter haben sogar Zahlungen, die wir bereits an Versorger geleistet hatten, zurückgebucht und abkassiert“, sagt Eddy A.. Auch Zahlungen für Bausparverträge und die Anzahlung für den Familienurlaub hätten die Täter zurückgebucht. Durch diese Transaktionen sei eine Summe von 57.809 Euro zustande gekommen, so ein Bericht der Mitteldeutschen Zeitung

„Wir gehen davon aus, dass ein Trojaner im Anhang einer E-Mail an die Geschädigten versandt wurde“, erklärt Bettina Moosbauer, Sprecherin des Polizeireviers Harz, gegenüber der Zeitung. Demnach handele es sich wohl um eine Zip-Datei. „Was das genau war, etwa eine Bild-Datei oder eine Rechnung, muss noch geklärt werden. Aber es sieht so aus, als hätten die Geschädigten den Anhang geöffnet.“

So gelangten die Cyberkriminellen an die sensiblen Informationen, mit denen sie sich beim Online-Banking als Eddy und Nadine A. ausgeben konnten. Wie die Zeitung weiter schreibt, konnten sie damit offenbar das beim Online-Banking gängige Transaktionsnummern-(TAN) Verfahren durchlaufen, ohne bei der Sparkasse Verdacht zu wecken. Die TAN wurden dabei vermutlich per SMS auf ein Handy geschickt, dessen Sim-Karte auf den Namen eines der Opfer bestellt worden war. 

Firewall und Antiviren-Software aktiv

„Man hat uns der groben Fahrlässigkeit beschuldigt“, ärgert sich Eddy A. Dabei habe das Paar beim Surfen im Netz stets die Firewall und eine Antiviren-Software aktiviert. „Die Programme haben nichts angezeigt“, erklärt er und wundert sich, dass der Sparkasse diese Abbuchungen nicht aufgefallen sind. „Es ist anscheinend nichts Ungewöhnliches, sämtliche Zahlungen zurück zu buchen und sein ganzes Geld ins Ausland zu überweisen“, sagt er.

Das Kreditinstitut will sich laut Sprecher Sascha Neuhäuser wegen der laufenden Ermittlungen nicht äußern. „Wir wollen dem Verfahren nicht vorgreifen, bis wir herausgefunden haben, was wirklich vorgefallen ist“, stellt er klar gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung klar. „Wir wissen noch nicht, wie bestimmte Dinge abgelaufen sind.“

Eddy und Nadine A. haben demnach nun eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, die auf IT- und Finanzrecht spezialisiert ist. „Laut Ermittlungsbericht waren 14 ausländische IP-Adressen an der Aktion beteiligt“, so das Opfer des Cyberbetrugs.

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