Christian Geier, ist Vorstand der FP Finanzpartner AG und dort unter anderem zuständig für die Produktauswahl und Sicherung der Beratungsqualität. © FP Finanzpartner
  • Von Redaktion
  • 10.03.2020 um 09:30
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Im Dschungel der Versicherungstarife ist es schwierig, die Perlen zu finden. Jeden Monat stellt unser Gastautor Christian Geier, Vorstand der FP Finanzpartner AG und dort unter anderem zuständig für die Produktauswahl, daher in seiner Kolumne ein Produkt vor, und gibt seinen Senf dazu. Dieses Mal: „Vorsorgeinvest Spezial“ der Zurich.

Die Zurich Lebensversicherung hat sich in der jüngeren Vergangenheit gefühlt eher mit der Ausschließlichkeit und den Banken beschäftigt. Ähnlich wie bei der Allianz hat man aber auch in Köln festgestellt, dass der Vertriebsweg Makler noch deutlich Luft nach oben bietet, und man handelt inzwischen auch sichtbar danach.

Die Zurich ist einer der fünf größten Lebensversicherer in Deutschland. Der Marktanteil liegt bei knapp 4 Prozent. 28 von 30 Dax-Unternehmen sind bei der Zurich versichert. Die Mutter „Zurich Insurance Group“ ist die Nummer 1 in der an Finanzkonzernen nicht armen Schweiz und die Nummer 5 unter den Erstversicherern der Welt.

Also, kommt es doch auf die Grüße an? Im Hinblick auf die Altersversorgung, bei der wir von Vertragsbeziehungen sprechen, die auch mal 100 Jahre dauern können – jawohl! Unbedingt, da ist Größe ein mitentscheidender Faktor.

Aber noch wichtiger ist das Produkt und da setzt man bei der Zurich Leben sehr auf die Fondspolice Vorsorgeinvest Spezial. Und ja, blickt man auf die Faktoren Kosten, Nachhaltigkeit und der oben angeführten Größe in Kombination, kann man daraus ohne Zweifel ableiten, dass sich das Produkt für die Altersvorsorge eignet.

Die Kosten

Nicht die günstigsten, nicht die teuersten. Die Verwaltungskostenquote wurde knapp unter 10 Prozent gehalten. Bei den Versicherungsmantelkosten ist die Zurich mit 0,78 Prozent im Bereich der Allianz (0,8 Prozent), also relativ hoch an der Stelle. Ausgeglichen wird das durch die große Auswahl an Einzel-ETFs (ab 0,07 Prozent) und ETF-Portfolios (0,3 Prozent).

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit oder ESG (für die Kriterien Environment, Social, Governance – Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) ist nicht nur ein Trend-, sondern ohne Zweifel ein Mega-Thema. Und es lässt sich festhalten, dass diese Kriterien eine umso größere Rolle spielen, je jünger der Kunde ist. Natürlich springen jetzt viele, nein, alle auf den Zug auf, aber die Zurich hat schon in der Vor-Greta-Zeit auf die grüne Karte gesetzt. Durch die vier ESG-Depotmodelle mit institutionellen Anteilsklassen und vor allem durch die zwei schönen ESG-Einzel-ETFs (Xtrackers ESG MSCI Europe und World) mit jeweils nur 0,2 Prozent laufenden Kosten, setzt man sich hier schon sehr schön in Szene.

Die Kunden schauen da inzwischen schon genauer hin, denn nur mit dem bloßen Etikett „ESG“ lassen sich die meisten nicht mehr überzeugen. Klar, Waffenhersteller haben sie alle nicht mehr drin. Dahinter arbeiten fast alle mit dem „best-in-class“-Ansatz. Welches Unternehmen also in seiner Branche führend ist beim Thema Nachhaltigkeit, das kommt in den Topf. Da gibt es bei der Zurich einen Anlageausschuss, der das professionell handhabt. Für den Investment-Auswahl-Prozess gab es dafür schon Auszeichnungen, und dass die Zurich sowohl für sich als auch für deren Partner das mit der Nachhaltigkeit ernst nimmt, erschließt sich, wenn man das Whitepaper liest, das schon sehr tief geht.

Wer es sich in der Vorsorgeinvest Spezial einfach machen will, nimmt einen der oben erwähnten Nachhaltigkeits-ETFs. Bei der Welt-Variante nehmen beispielsweise Microsoft und Alphabet fast 10 Prozent ein, aber auch Werte wie Walt Disney, Visa oder Home-Depot kommen – zumindest oberflächlich betrachtet – unverdächtig daher.

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