Pfefferminzia Logo rgb
Klimaschutz ist der wohl bekannteste Punkt des nachhaltigen Handelns. © picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
  • Von Manila Klafack
  • 20.02.2024 um 12:42
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 01:10 Min

Insgesamt ist das Qualifikationsniveau der Vermittler zum Thema Nachhaltigkeit besser als früher, aber noch immer fühlen sich viele nicht ausreichend informiert. Knapp jeder Zehnte beispielsweise kann die Begriffe ESG, Taxonomie und Greenwashing nicht erklären, zeigt das 16. AfW-Vermittlerbarometer.

Jeder zweite Vermittler in Deutschland (52 Prozent) kann seinen Kunden Begriffe wie ESG, Taxonomie und Greenwashing problemlos erklären. Jeder dritte (32 Prozent) hat allerdings bereits bei mindestens einem Begriff Schwierigkeiten. 8 Prozent können jedoch keinen der drei erläutern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des 16. Vermittlerbarometers des Bundesverbands Finanzdienstleistungen AfW.

Zwar habe sich das Qualifikationsniveau der Vermittler verbessert, es sei aber noch ausbaufähig. Jeder Dritte (34 Prozent) fühlt sich demnach nicht ausreichend zum Thema Nachhaltigkeit informiert und 54 Prozent halten sich zumindest für ausreichend auf dem Laufenden. Zwei Drittel absolvierten der Befragung zufolge mindestens über eine Stunde lang ein Grundlagenwebinar zur Nachhaltigkeit in der Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlung.

Für die Weiterbildung am häufigsten nutzen 72 Prozent der befragten Vermittler Webinare. Als Bildungsanbieter setzen sie dabei insbesondere auf Maklerpools und Verbünde. 60 Prozent der Befragten qualifiziert sich hier. Mit 53 Prozent werden Produktanbieter beinahe ebenso häufig angegeben. Private Bildungsanbieter dagegen nennen nur 16 Prozent der Vermittler.

„Das Thema ESG ist aufgrund anderer Ereignisse etwas in den Hintergrund gerückt. Dennoch sollte hierzu jeder professionelle Finanzdienstleister grundsätzliches Know-how aufweisen, allein schon deshalb, weil eine Pflicht zur Erfassung der Nachhaltigkeitspräferenzen beim Kunden besteht und man auf Nachfragen der Kunden qualifizierte Antworten parat haben sollte“, sagt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW.

autorAutorin
Manila

Manila Klafack

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Pfefferminzia Logo rgb
Suche
Close this search box.
Zuletzt hinzugefügt
Zuletzt hinzugefügt
„Schadenbearbeitung war immer wie ein Wurmfortsatz“
„Lass mal reden“ mit Sami Charaf Eddine (Claimflow)

„Schadenbearbeitung war immer wie ein Wurmfortsatz“

„Wie willst du denn 1 Million Versicherte individuell ansprechen?“
„Lass mal reden“ mit Ingo Gregus (Adesso Digitalagentur)

„Wie willst du denn 1 Million Versicherte individuell ansprechen?“

Zuletzt hinzugefügt
Vermittler müssen und wollen sich weiterbilden
AfW-Vermittlerbarometer: Nachhaltigkeit

Vermittler müssen und wollen sich weiterbilden

Die besten Maßnahmen, mit denen Versicherer Maklern helfen
OMGV Award für Maklerunterstützung 2023

Die besten Maßnahmen, mit denen Versicherer Maklern helfen

Zuletzt hinzugefügt
„In fünf Jahren sterben Online-Abschlussstrecken aus“
„Lass mal reden“ mit Ralf Pispers, Personal Business Machine (PBM)

„In fünf Jahren sterben Online-Abschlussstrecken aus“

„Es gibt kaum Branchen, die eine höhere Verantwortung tragen“
Interview-Reihe 'Mit Vision – Auf dem Weg zum Unternehmer'

„Es gibt kaum Branchen, die eine höhere Verantwortung tragen“

Skip to content