Carsten Hoffmann: Der Direktor und Digitalisierungsexperte bei Willis Towers Watson sieht in den Investitionen der Versicherer eine klar Botschaft. © Willis Towers Watson
  • Von Manila Klafack
  • 08.02.2018 um 14:41
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Die innovativen Technologien der Insurtechs sollen auch den etablierten Versicherern und Rückversicherern zugutekommen. Darum investieren sie verstärkt in die Start-ups, zeigt das Insurtech-Briefing der Beratungsgesellschaft Willis Towers Watson.

Versicherer und Rückversicherer investieren im Jahr 2017 weltweit 2,3 Milliarden US-Dollar (etwa 1,9 Milliarden Euro) in Insurtechs. Im Vorjahr waren es 1,7 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro). Das bedeutet eine Steigerung von fast 36 Prozent. Diese Summe weist das Beratungshaus Willis Towers Watson in seinem aktuellen Insurtech-Briefing aus.

Dabei nutzen die Versicherer und Rückversicherer sowohl den Weg des Direktinvestments als auch dem Umweg über ihre Venture-Capital-Töchter. Laut Insurtech-Briefing finanzieren sie so diverse Technologien, von denen sie selbst in ihrem Kerngeschäft profitieren könnten. 65 Prozent aller bisherigen Investitionen der Versicherer und Rückversicherer in Insurtechs abzielten danach darauf ab, die eigene Wertschöpfungskette – also Produktlieferung, Risikoprüfung, Schadenbearbeitung sowie Verwaltung – effizienter zu machen.

„Die etablierten Player senden eine klare Botschaft an die Branche: Durch hohe Investitionen wollen sie die Kontrolle über die technologische Entwicklung behalten“, sagt Carsten Hoffmann, Direktor bei Willis Towers Watson und verantwortlich für das Thema Digitalisierung.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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