Reform der Riester-Rente Mehr Förderung und ein Provisionsdeckel bei Riester

Carsten Linnemann ist Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU.
Carsten Linnemann ist Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU. © MIT

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) hat Vorschläge gemacht, wie man die Riester-Rente weiter entwickeln kann. Die Idee: Es gibt einen Freibetrag von 100 Euro pro Monat bei der Grundsicherung und einen Provisionsdeckel bei Vertragswechseln. Mehr Infos gibt es hier.

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„Wer spart, muss dafür auch belohnt werden“, sagt MIT-Bundesvorsitzender Carsten Linnemann. Das Ersparte dürfe nicht vollständig mit der Grundsicherung verrechnet werden. „Unser Ziel ist es, Fehlanreize und Bürokratie zu beseitigen, Verwaltungsprozesse zu optimieren und auch Nachzahlungsmöglichkeiten zu schaffen.“



Dazu fordert die MIT, die steuerliche Förderhöchstgrenze an die Beitragsbemessungsgrenze zu koppeln und auf 4 Prozent festzusetzen. Auch einen Freibetrag von 100 Euro pro Monat bei der Grundsicherung im Alter soll es geben.

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Mehr kundenorientiertere Abläufe und eine Nachzahlungsmöglichkeit stehen ebenfalls auf der Agenda. Für schwierige Lebenssituationen soll eine chancen- und risikoorientierte Lösungsvariante mit reduzierter Beitragsgarantie angeboten werden.

Außerdem fordert die MIT, die Riester-Rente für alle Erwerbstätigen, also auch Selbstständige, zu öffnen, und die Provisionen für Vertragswechsel auf 150 Euro zu begrenzen.
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