Die Deutschen stecken seit 2013 jedes Jahr etwas mehr in ihr Sparschwein. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 04.01.2019 um 14:38
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 00:50 Min

Das Geldvermögen der Deutschen beträgt mittlerweile 6,2 Billionen Euro – und das trotz Niedrigzinsphase. Damit stieg es im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent, so eine aktuelle Berechnung der DZ Bank – und damit genauso stark wie die Inflation.

In Deutschland steckt das meiste Geld der Bürger mit rund 2,5 Billionen Euro im Barvermögen, wie Tagesgeldkonten und Sparbüchern. Auf Platz 2 folgen die Versicherungen. Dort sind es rund 1,9 Billionen Euro. Diese Zahlen meldet die Welt unter Berufung auf eine Studie der DZ Bank.

„In den ersten drei Quartalen des abgelaufenen Jahres haben die privaten Haushalte mehr auf die hohe Kante gelegt als im jeweils gleichen Quartal des Vorjahres“, schreibt demnach DZ Bank-Ökonom Michael Stappel in seiner Analyse. „Im Gesamtjahr 2018 dürfte die Sparquote um 0,3 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent gestiegen sein“, so Stappel. Das sei das fünfte Jahr in Folge, in dem die Bürger einen wachsenden Teil ihres verfügbaren Einkommens sparen. 2013 seien es noch 8,9 Prozent des Einkommens gewesen.

Mehr Geld gespart, aber nicht mehr Vermögen

Angesichts einer Inflationsrate von 1,9 Prozent bleibt das Vermögen der Deutschen auf dem gleichen Niveau, obwohl mehr Geld im Sparstrumpf steckt. Zudem betrug Stappel zufolge der durchschnittliche Zins für alle zinstragenden Geldvermögensbestandteile im vergangenen Jahr 0,8 Prozent. Das bedeutet einen realen Verlust von über einem Prozent.

autorAutor
Manila

Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!