Entbürokratisierung der Pflege Pflegebedürftige sollen einfacher Haushaltshilfen nutzen können

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, spricht während der Debatte zur Verabschiedung eines Gesetzes für bessere Organspende-Bedingungen in Kliniken im Bundestag.
Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, spricht während der Debatte zur Verabschiedung eines Gesetzes für bessere Organspende-Bedingungen in Kliniken im Bundestag. © picture alliance/Gregor Fischer/dpa

Pflegebedürftige, die zu Hause versorgt werden, sollen einfacher Hilfen fürs Putzen, Einkaufen oder Spazierengehen nutzen können. Darum möchte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nun verstärkt kümmern. Hier kommen die Details.

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Wer zu Hause gepflegt wird, dem steht ein monatlicher Entlastungbetrag in Höhe von 125 Euro zu. Die Betroffenen können dieses Geld nutzen, um sich etwa Hilfen für das Putzen oder den Einkaufzu holen.

„Manche pflegende Angehörige suchen vergeblich Hilfe“, kritisiert aber Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem Interview mit der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen. „Darum sind wir mit den Ländern im Gespräch, wie Hilfsbedürftige den Entlastungsbetrag von 125 Euro einfacher nutzen können.“

Ab 1. Mai lasse der Staat dafür auch Betreuungsdienste als Leistungserbringer zu. „Die pflegen nicht, sondern helfen im Haushalt oder gehen mit dem Pflegebedürftigen spazieren“, so Spahn weiter. Auch dafür müssten die Hilfen natürlich „qualitative Anforderungen“ erfüllen; eine Ausbildung zur Pflegefachkraft gehöre aber nicht dazu.

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