Die Versicherer mussten 2016 weniger Geld wegen Blitz- und Überspannungsschäden auszahlen. © GDV
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  • 25.08.2017 um 10:09, aktualisiert am 25.08.2017 um 10:16
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300.000 durch Blitze verursachte Schäden mussten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im vergangenen Jahr bearbeiten. Das sind 50.000 weniger als 2015. Erstmal gute Nachrichten. Aber: Die Höhe des Durchschnittsschadens hat ein neues Rekordhoch erreicht.

So stiegen die durchschnittlichen Kosten pro Schaden auf die Rekordsumme von 700 Euro. Ein Grund: Inzwischen werden fast die Hälfte der Blitz– und Überspannungsschäden an Gebäuden registriert. Deren Schäden fallen höher aus als Schäden am Hausrat.

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Insgesamt zahlten die Versicherer 2016 rund 210 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden aus. 2015 waren es 240 Millionen Euro. Das berichtet der Branchenverband GDV.

Blitz- und Überspannungsschäden können über die Wohngebäude- und Hausratversicherung versichert werden. Die Wohngebäudeversicherung sichert Schäden am Dach, am Mauerwerk oder an fest eingebauten elektrischen Installationen ab. Sie übernimmt auch die Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks.

Bei Blitz- und Überspannungsschäden am beweglichen Eigentum in der Wohnung greift die Hausratversicherung. Dazu zählen beispielweise Computer, Fernseher oder andere technische Geräte.

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