Eine ältere Frau mit Gehstock: Eine weitere Erhöhung der Pflegebeiträge sehen viele Deutsche negativ. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 05.10.2018 um 16:00
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Die mögliche Anhebung der Pflegebeiträge ist fast der Hälfte der Deutschen ein Dorn im Auge. Nur 34 Prozent der derzeit Erwerbstätigen unterstützt die Idee, wie eine Umfrage zeigt. Und: Je älter eine Person, desto weniger angetan ist sie von steigenden Beiträgen.

46 Prozent der Deutschen wollen keine höheren Pflegebeiträge zahlen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid. Nur 34 Prozent der Befragten im erwerbsfähigen Alter würden eine Anhebung der Beiträge unterstützen, berichtet das Handelsblatt über die Umfrage.

Mit dem Alter sinkt die Akzeptanz für höhere Beiträge. In Zahlen: Unter den 35-Jährigen erklären sich 40 Prozent bereit, mehr für die gesetzliche Pflegeversicherung auszugeben. Bei den 55- und 65-Jährigen hingegen sinkt die Bereitschaft auf 30 Prozent. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) in dieser Altersgruppe lehnt höhere Beiträge ab.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 55 Prozent der Deutschen hat noch nicht darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird, wenn sie selbst mal auf Pflege angewiesen sind. Als Gründe nannten sie, dass sie sich noch zu jung fühlen oder das Thema schlichtweg nicht mögen.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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