Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Online-Umfrage Viele junge Leute haben keinen Plan für die Altersvorsorge

Ein erstes Beratungsgespräch in der Bank. Danach könnte, jungen Kunden zwischen 18 und 34 Jahren zufolge, ein Robo-Advisor den größten Teil der Arbeit machen.
Ein erstes Beratungsgespräch in der Bank. Danach könnte, jungen Kunden zwischen 18 und 34 Jahren zufolge, ein Robo-Advisor den größten Teil der Arbeit machen. © dpa/picture alliance

Junge Menschen in Deutschland wissen um die Wichtigkeit, selbst für ihr Alter vorsorgen zu müssen. Welche Strategien dafür die richtigen sind, wissen sie jedoch nicht. Das würden sie gern im persönlichen Gespräch ermitteln. Alles Weitere würde die Hälfte der Befragten dann einem Robo-Advisor überlassen, zeigt eine aktuelle Umfrage.

| , aktualisiert am 03.04.2018 12:40  Drucken

Neun von zehn Deutschen im Alter von 18 bis 34 Jahren gehen davon aus, dass sie sich nicht auf die staatliche und betriebliche Altersvorsorge verlassen können, sondern selbst vorsorgen müssen. Dabei weiß allerdings fast jeder Zweite nicht, wie er das notwendige Vermögen aufbauen soll. Ebenfalls knapp die Hälfte in dieser Altersgruppe würde dabei auf technologische Unterstützung in Form von Robo-Advisorn setzen.

Das hat eine Online-Befragung unter 1.000 jungen Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren in Deutschland ergeben. Durch geführt hat sie die weltweit tätige Markenberatung Prophet, die Kunden wie Allianz, BMW, Deutsche Telekom und Postbank berät. Dabei stand das Thema „Altersvorsorge und Vermögensaufbau“ im Mittelpunkt der Umfrage.

Nicht auf persönliche Gespräche verzichten
Den jungen Erwachsenen sind danach insbesondere Transparenz und personalisierte Finanzinformationen wichtig. Persönliche Gespräche mit einem Finanzberater können sich demnach auf ein oder zwei Termine beschränken. Ganz darauf verzichten wollen sie jedoch nicht. „Bei einer fundamentalen Weichenstellung wie dem Konzept für die Altersvorsorge oder dem Kauf von Immobilien fühlen sich die meisten Kunden mit dem persönlichen Beratungsgespräch sicherer aufgehoben – ein Mensch kann mir eben strategische Entscheidungen besser erklären“, sagt Wolfgang Jacob, Partner und Finanzexperte bei Prophet.

Danach allerdings kann es in den Augen vieler Befragten standardisiert weitergehen. Traditionelle Banken sollten daher überlegen, wie sie die technischen Möglichkeiten besser und konsequenter nutzen, um die Kundenbeziehungen zu gestalten und weiterhin in professionelle Beratung investieren, meint Jacob. Eine vielversprechende Kombination sei das „hybride Banking“ also die Mischung aus persönlichem Rat und automatischer Anlage.

Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen