Matthias Laier wurde zum 1. März 2017 als Bereichsvorstand bei MLP ernannt. In der neu geschaffenen Position soll der 41-Jährige standortübergreifend sämtliche Aktivitäten von MLP im Hochschulsegment bündeln. Neukunden und junge Berater sollen im Zuge dieser Maßnahme noch schneller gewonnen werden, so MLP. © MLP
  • Von Lorenz Klein
  • 25.06.2018 um 10:25
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Die Zahl der Hochschulabsolventen ist kontinuierlich gestiegen – davon möchte auch der Finanzdienstleister MLP profitieren. Matthias Laier, seit März 2017 als Bereichsvorstand für das Hochschulsegment bei MLP verantwortlich, sagt im Interview mit Pfefferminzia, wie sich die Ansprache von Akademikern verändert hat, wie er neue Vertriebsprofis gewinnen will und warum eine Provisionsdeckelung sein Unternehmen stärken würde.

Als vertrieblichen Einstieg setzt MLP auf Seminare, die die Rhetorik oder auch das finanzielle Praxiswissen der eingeladenen Studenten stärken sollen. Wie erfolgreich ist dieses Vorgehen beziehungsweise müssen Sie sich hier gegenüber Nachahmern behaupten?

Nachahmer gibt es seit jeher viele. Es gibt aber niemanden, der diesen Prozess so professionell gestaltet wie MLP – von der Qualifizierung der Berater über die Gewinnung der Interessenten bis hin zu den Inhalten der Seminare. Wir sind über diesen Weg nach wie vor sehr erfolgreich. Die Universität ist das Wohnzimmer von MLP und wird es auch immer bleiben.

Haben Sie die Befürchtung, dass es im Zuge der sich abzeichnenden Provisionsdeckelung in der Lebensversicherung schwieriger sein wird, neue Berater für MLP zu gewinnen?

Ob eine Deckelung kommt und wenn ja, wie diese aussieht, ist längst noch nicht ausgemacht. Und es wäre auch falsch, Provisionen zu deckeln. Aber wenn es zu Kürzungen käme, würde dies unsere Position im Vergleich zu anderen im Markt stärken. Dank unserer Größe und Bilanzstärke haben wir deutlich größere Möglichkeiten. Hinzu kommt, dass unsere Berater breit aufgestellt sind, also ihr Einkommen aus verschiedenen Beratungsfeldern beziehen. Wir merken, dass der regulatorische Druck für viele im Markt schon heute zu groß ist. MLP kann seine Stärke dagegen ausspielen.

Was sollte der typische MLP-Berater mitbringen? Sind Ihnen motivierte Nachwuchskräfte lieber oder gestandene Vertriebsprofis?

Wer Lust hat, mit Menschen zu arbeiten, Wert auf Professionalität legt und selbstbestimmt sein möchte, ist bei uns richtig. Das gilt sowohl für Hochschulabsolventen als auch für gestandene Marktkenner. Nachwuchskräften bieten wir alles, um erfolgreich ihre Selbstständigkeit aufzubauen. Aber wir haben in den vergangenen Wochen auch sehr attraktive Lösungen für Branchenerfahrene entwickelt. Das beginnt bei der Qualifizierung, bei der wir Vorkenntnisse anrechnen, und geht hin bis zu zusätzlichen Vergütungsformen für diejenigen, die direkt in einer Leitungsfunktion starten und sich zügig ihr Team aufbauen.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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