Marco Scherbaum ist Experte und Spezialmakler für die betriebliche Krankenversicherung (bKV). © Presse Marco Scherbaum
  • Von Redaktion
  • 15.09.2022 um 08:55
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Verschiedene Generationen treffen im Arbeitsalltag vieler Unternehmen schon heute mit ihren unterschiedlichen Werten aufeinander. Das stellt die Unternehmen vor Herausforderungen, berichtet Marco Scherbaum, bKV-Spezialmakler in seiner neuen Kolumne. Die bKV kann – bei richtiger Ausgestaltung – trotzdem allen gerecht werden.

Die Generation Z bezieht sich tendenziell auf ab der Jahrtausendwende Geborene, auch Millennials genannt. Sie ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen und verändert die demografische Zusammensetzung der Belegschaften. Das Anspruchsverhalten der Mitarbeiter nimmt zu.

Wünsche und Anforderungen werden insbesondere von den Generationen Z und der Vorgängergeneration Y klar geäußert und vom künftigen Arbeitgeber eingefordert. Ausschlaggebend sind die „soften“ Rahmenbedingungen: individuelle, soziale, fürsorgliche und mitarbeiterbezogene Faktoren. Passende Benefits spielen eine immer größere Rolle bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung, aber auch für Engagement und Produktivität.

Älter werdende Belegschaften

Die Generation Babyboomer, geboren zwischen 1955 und 1969, war die erste Nachkriegsgeneration und gehört zum geburtenreichsten Jahrgang. Mit den Lebensjahren steigt auch die Wahrscheinlichkeit, länger zu erkranken. Ältere Mitarbeitende sind zwar nicht wesentlich häufiger krank als jüngere, dafür aber längere Zeit. Sie weisen die größte Population aller Generationen auf und gehen nun peu à peu dem Arbeitsmarkt durch Verrentung verloren.

Laut Kalkulationen des Statistischen Bundesamts sollen bis 2036 rund 12,9 Millionen Erwerbspersonen aus dem Berufsleben ausscheiden. Das sind 30 Prozent der dem Arbeitsmarkt derzeit zur Verfügung stehenden Fachkräfte. Dies wird in den nächsten Jahren branchenübergreifend zu großen Personalengpässen führen.

bKV als wichtiges Werkzeug der Personalarbeit

Fakt ist: Die Unternehmen werden sich zum einen auf die Bedürfnisse der neuen Generationen einstellen müssen, und gleichzeitig auch um die Bedürfnisse der immer älter werdenden Belegschaft kümmern. Babyboomer, die über das Rentenalter hinaus arbeiten, können den Fachkräftemangel abmildern.

In einem modernen betrieblichen Demografie-Management braucht es also neue Wege und gezielte Gesundheitsleistungen einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV), die trotz Unterschiede der Generationen zur kompletten Belegschaft passen – egal ob alt oder jung.

Besonders eignen sich bKV-Konzepte beispielsweise mit Gesundheitsbudgets und Vorsorge, da jeder Mitarbeitende aus einer breiten Auswahl individuell für sich genau die Leistungen in Anspruch nimmt, die er gerade benötigt. Mitarbeitende der Babyboomer wissen zum Beispiel sehr die verbesserten Leistungen für hochwertige Vorsorgeuntersuchungen zu schätzen. Hingegen wissen die Generationen Y und Z zwar um die Bedeutung der Prävention zur Früherkennung, jedoch sehen sie aktuell die Wertigkeit der bKV eher in den finanziellen Vorteilen der Erstattung von Zuzahlungen und Eigenbehalte für Medikamente, Massagen oder die professionelle Zahnreinigung.

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