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Verkauf von Policen-Beständen Run-off spaltet Versicherungsmanager in zwei Lager

Die Grafik zeigt: Die Entscheider der Branche sind sich beim Thema Run-off unsicher.
Die Grafik zeigt: Die Entscheider der Branche sind sich beim Thema Run-off unsicher. © Handelsblatt

Run-off-Bestrebungen in der Lebensversicherung spalten die Branche. 46 Prozent der Fach- und Führungskräfte gehen davon aus, dass der Verkauf von Versicherungsbeständen dem Image der Branche schaden könnte. Das zeigt eine Umfrage im Rahmen der Handelsblatt-Jahrestagung Assekuranz. Ebenso viele glauben hingegen, das die Belange der Versicherten ausreichend geschützt seien.

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Die Debatte um Vor- und Nachteile eines externen Run-offs polarisiert die Versicherungsbranche: 46 Prozent der Fach- und Führungskräfte sehen den Verkauf von Lebensversicherungsbeständen kritisch – sie fürchten um das Image der Branche. Weitere 46 Prozent der Manager glauben indes, der nötige Verbraucherschutz sei auch bei der Übertragung von Beständen auf einen neuen Vertragspartner ausreichend gewährleistet.

Das sind die Ergebnisse einer Befragung der Fondsgesellschaft Amundi, die im September im Rahmen der Handelsblatt-Jahrestagung Assekuranz unter 100 Versicherungsmanagern durchgeführt wurde.

Interessant: 71 der 100 befragten Entscheider prüfen entsprechende Lösungskonzepte und haben bisher noch nicht über einen Run-Off entschieden. Weitere 17 planen derzeit einen internen Run-Off. Darunter ist zu verstehen, dass ein Lebensversicherer das Neugeschäft faktisch oder offiziell einstellt. 13 Prozent der Befragten planen Amundi zufolge einen externen Run-Off. 

Bei einem externen Run-Off wird ein Versicherungsbestand verkauft – entweder, indem der bisherige Lebensversicherer an einen neuen Inhaber abgegeben wird, durch eine Bestandsübertragung oder durch eine Verschmelzung auf einen bestehenden Versicherer.

Sowohl bei einer Bestandsübertragung als auch einer Verschmelzung bekommt der Kunde einen neuen Vertragspartner. Am Vertrag selbst ändert sich nichts.

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