Achim Küssner: Der Geschäftsführer von Schroder Investment Management sieht die Bundesbürger in einem erstaunlichen Widerspruch bei der Altersvorsorge. © Schroders
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  • 05.12.2017 um 10:39
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Anleger auf der ganzen Welt sorgen nicht genug fürs Alter vor. Deutsche Investoren sparen sogar unterhalb des weltweiten Durchschnitts, sind aber trotzdem davon überzeugt, dass die Rente zur Sicherung des Lebensstandards reichen wird. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Asset Managers Schroders.

Personen, die den Ruhestand noch vor sich haben, sparen weltweit durchschnittlich 11,4 Prozent ihres Jahreseinkommens. In Europa sind es 9,9 Prozent, in Asien 13,0 Prozent und in Nord- und Südamerika 12,5 Prozent.

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Allerdings glauben Anleger, dass sie durchschnittlich 13,7 Prozent sparen sollten, um im Ruhestand angenehm leben zu können. In Europa liegt dieser Wert bei 12,0 Prozent, in Asien bei 15,3 Prozent und in Nord- und Südamerika bei 15,0 Prozent. Das zeigt eine Umfrage der Fondsgesellschaft Schroders unter mehr als 22.000 Investoren in 30 Ländern.

Deutsche sorgen nur unterdurchschnittlich fürs Alter vor

Deutsche Anleger, die sich noch nicht im Ruhestand befinden, sparen durchschnittlich sogar nur 10,5 Prozent ihres Einkommens und liegen damit unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Um später auskömmlich leben zu können, glauben deutsche Investoren, 12,0 Prozent zur Seite legen zu müssen. Gleichzeitig rechnen jedoch 71 Prozent damit, dass ihre Ruhestandsbezüge dennoch für ein angenehmes Leben im Alter ausreichen werden.

Von denjenigen deutschen Anlegern, die sich bereits im Ruhestand befinden, geben 80 Prozent an, dass ihre Bezüge für einen angemessenen Lebensstandard ausreichen. Demzufolge wünschen sich mit 43 Prozent weniger als die Hälfte dieser Befragten, sie hätten zuvor mehr angespart, darunter lediglich 10 Prozent, die sie wünschen, sie hätten wesentlich mehr zurückgelegt.

Quelle: Schroders

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