Rentablere Anlagen erlauben FDP-Chef Lindner will die Riester-Rente weiter entwickeln

FDP-Chef Christian Lindner beim Parteitag der NRW-FDP in Bielefeld.
FDP-Chef Christian Lindner beim Parteitag der NRW-FDP in Bielefeld. © dpa/picture alliance

Auch die FDP bringt nun Vorschläge für die Reform des Renten-Systems ein. FDP-Chef Christian Lindner will etwa Grundsicherung und Rente zusammenzulegen. Auch an das Thema Riester-Rente will der Politiker ran.

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Die Grundsicherung im Alter mit der Rente zusammenzulegen, das ist ein Vorschlag, den FDP-Chef Christian Lindner nun in Sachen Renten-Reform auf den Tisch legt. „Menschen, die keine existenzsichernden Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben haben, sollen künftig nicht mehr vom Sozialamt abhängig sein“, so Lindner in einem Gastbeitrag für die Saarbrücker Zeitung. Einkünfte aus einer freiwilligen Altersvorsorge sollen nach Lindners Vorstellungen nur teilweise auf die Grundsicherung angerechnet werden. So bleibe der Anreiz zur privaten Vorsorge erhalten.



Auch um die Riester-Rente macht sich der FDP-Politiker Gedanken. Anders als etwa CSU-Chef Horst Seehofer hält er das staatlich geförderte Produkt nicht für gescheitert. Aber man müsse es in der Niedrigzinsphase attraktiver machen. Das könne man zum Beispiel erreichen, indem man den Versicherern Investments in rentablere Anlageformen erlaubt. Auch Direktanlagen in Unternehmen kämen dabei infrage.

Darüber hinaus sollten die Bundesbürger über ein spezielles Internetportal jederzeit auf einem „Vorsorgekonto“ ihre kompletten Alterseinkünfte erfahren können – und zwar von gesetzlicher, privater und betrieblicher Vorsorge. So seien Versorgungslücken viel früher offensichtlich, findet Lindner.
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