„Erschreckende Fehlentwicklung“ Krankenhäuser handeln laut Studie immer profitorientierter

Ein Arzt checkt während einer OP die Geräte: Eine aktuelle Studie befasst sich damit, wie profitorientiert deutsche Krankenhäuser handeln.
Ein Arzt checkt während einer OP die Geräte: Eine aktuelle Studie befasst sich damit, wie profitorientiert deutsche Krankenhäuser handeln. © dpa/picture alliance

In deutschen Kliniken wirkt sich der ökonomische Druck immer stärker aus. So beklagt eine bislang unveröffentlichte Studie, die der NDR-Sendung „Markt“ vorliegt, eine „erschreckende Fehlentwicklung“. So würden Patienten nicht selten aus rein wirtschaftlichen Gründen operiert, so die Studie.

| , aktualisiert am 04.12.2017 17:43  Drucken

Häufig würden Kliniken Patienten aufnehmen, die es eigentlich gar nicht nötig hätten. Zudem würden in den Häusern häufig Operationen durchgeführt für die es keine oder nur eine unzureichende medizinische Begründung gebe. Entsprechende Vorwürfe, die auf einer bislang unveröffentlichten Studie basieren, äußert das Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin „Markt“, das am Montag um 20.15 Uhr im NDR ausgestrahlt wird.

Zwei Profi-Ärzte untersuchten dafür den Zusammenhang zwischen voll ausgelasteten Krankenhäusern bei zugleich immer kürzeren Aufenthaltszahlen. Im Rahmen der Studie wurden 60 Mediziner und Geschäftsführer aus zwölf Bundesländer befragt.

Fast alle Ärzte geben demnach an, dass wirtschaftliche Interessen des Hauses sie häufig in ihrer täglichen Arbeit beeinflussen.

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