Urteil

Unfallversicherung muss für Sex zahlen

Ein 39-jähriger Mann, der nach einem Autounfall schwerbehindert wurde, bekam von seiner Unfallversicherung Geld für eine Sexualbegleitung zugesprochen. Doch als der Sachbearbeiter wechselte, endeten die Zahlungen. Begründung: Sex habe nichts mit sozialer Teilhabe zu tun – das Sozialgericht Hannover sah das anders.
Altenpfleger schiebt einen Rollstuhl im Pflegeheim || Modellfreigabe vorhanden
© picture alliance / photothek | Ute Grabowsky
„Eine selbstbestimmte Sexualität ist Voraussetzung für eine wirksame und gleichberechtigte Teilhabe und soziale Eingliederung des Menschen mit Behinderung“, befand das Sozialgericht Hannover.

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