Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 bewegten sich die Beitragseinnahmen der rund 450 Mitgliedsunternehmen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) seitwärts: Sie legten nach vorläufigen Berechnungen um 0,2 Prozent auf 194,2 Milliarden Euro zu.



Während die Lebensversicherer bei den Beiträgen ein Minus von 2,2 Prozent auf 90,7 Milliarden Euro verzeichneten, legten die Einnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung um 2,9 Prozent auf 66,3 Milliarden Euro zu. Die privaten Krankenversicherer nahmen 37,2 Milliarden Euro ein, 1,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Wie haben sich die einzelnen Sparten genau entwickelt (hier gibt es alle Zahlen im Überblick)?

LEBENSVERSICHERUNG

Die Einnahmen aus laufenden Beiträgen fielen 2016 um 0,5 Prozent auf 64,3 Milliarden Euro. Bei den Einmalbeiträgen war das Minus sehr viel deutlicher. Hier ging es um 6,1 Prozent bergab auf 26,3 Milliarden Euro.

Die Zahlen zeigen, dass sich immer mehr Kunden in der Lebensversicherung inzwischen für abgewandelte Garantieprodukte wie die Neue Klassik entscheiden. Auf sie entfielen 2016 im Neugeschäft 46 Prozent, nach 37 Prozent im Jahr zuvor (2014: 31 Prozent; 2013: 24 Prozent).

Die Stornoquote liegt geschätzt bei 2,8 Prozent. Das wäre ein historisch niedriges Niveau. Der Gesamtbestand der Verträge bei Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds ging um 1,7 Prozent auf 89,4 Millionen zurück. Zu den Leistungsauszahlungen gibt es seitens des Verbands noch keine validen Daten.