Nach Rentenerhöhung 160.000 Rentner rutschen in die Steuerpflicht

Kann sich im kommenden Jahr über höhere Steuereinnahmen freuen: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.
Kann sich im kommenden Jahr über höhere Steuereinnahmen freuen: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. © dpa/picture alliance

Schlechte Nachricht für rund 160.000 Rentner: Weil ihre Altersbezüge im kommenden Jahr steigen, müssen sie künftig wieder Einkommensteuer zahlen. Bislang lagen sie unter der entsprechenden Höchstgrenze für die Steuerfreiheit.

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Eigentlich sind Rentenerhöhungen für die Betroffenen ja schön, schließlich gibt es mehr Geld. Für 160.000 Rentner wird das neuerliche Rentenplus aber auch einen bitteren Beigeschmack haben. Sie werden zum 1. Juli nämlich erstmals steuerpflichtig, heißt es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Bundestag.

Zur Jahresmitte steigen die Renten um 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten. 2017 müsste dann etwa jeder fünfte Rentner Einkommensteuer zahlen – 4,4 Millionen der rund 20 Millionen Ruheständler hierzulande. Den Fiskus freut's. Ihm spült die Rentenerhöhung zusätzliche 720 Millionen Euro an Steuern ins Staatssäckel.
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