Prognose des Arbeitsministeriums Rentenniveau sinkt wohl auf rund 42 Prozent

Die Aussichten der heute 30-Jährigen sind nicht allzu sonnig: Das Rentenniveau sinkt, aber das zu stoppen wird teuer.
Die Aussichten der heute 30-Jährigen sind nicht allzu sonnig: Das Rentenniveau sinkt, aber das zu stoppen wird teuer. © dpa/picture alliance

Das Rentenniveau in Deutschland wird weiter sinken. Laut aktuellen Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums soll es im Jahr 2045 bei nur noch 41,6 Prozent liegen. Seitens der Politik gibt es bereits Pläne, das System zu stabilisieren. Die werden aber enorm viel kosten.

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Nach 2030 wird das Rentenniveau hierzulande weiter deutlich sinken. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums (BMAS). Bis 2045 soll es von heute 48 Prozent auf dann 41,6 Prozent runtergehen. Gleichzeitig werden aber die zu zahlenden Beiträge höher: Momentan sind es noch 18,7 Prozent, 2031 werden es 22 Prozent sein.



Wie kann man diese Entwicklung stoppen? Dazu haben Politiker unterschiedliche Ansichten. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) plant beispielsweise eine „Haltelinie“ (wir berichteten). Das Problem dabei: Es wird teuer. Eine Haltelinie beim momentanen Rentenniveau von 47,5 Prozent würde 40 Milliarden Euro im Jahr kosten, so das BMAS. Bis 2045 würde der Rentenbeitrag dann auf 26,4 Prozent steigen.
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