Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 06.06.2017 um 01:02, aktualisiert am 06.06.2017 um 01:05
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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) will sich dafür einsetzen, dass Angehörige, die Familienmitglieder pflegen, finanziell stärker entlastet werden. Zwar lehnte der Bundesrat ihr Vorhaben im vergangenen Jahr ab, sie wolle jedoch „nicht locker lassen“, so die Ministerin.

Wer ein Familienmitglied pflegt und unterstützt, soll es nach einem Vorhaben der CSU leichter haben: Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml will pflegende Angehörige besser vor finanzieller Überforderung schützen.

In ihren Augen sollen Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro dazu verpflichtet werden, sich an der Pflege der Eltern finanziell zu beteiligen – sofern diese die Kosten nicht selbst tragen können.

Im vergangenen Jahr hatte Huml zwar schon ähnliche Pläne geäußert, die im Bundesrat nicht so gut ankamen. „Ich lasse aber nicht locker – und werde nach der Bundestagswahl im September dieses Jahres einen neuen Vorstoß unternehmen“, kündigte sie an.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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