Die Nebenkosten beim Immobilienerwerb sollten nicht unterschätzt werden, rät Interhyp. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 28.09.2018 um 12:07
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In den vergangenen Jahren sind nicht nur die Immobilienpreise bundesweit gestiegen, sondern auch die Nebenkosten, wie Maklercourtage oder Grunderwerbssteuer. Der Baugeldvermittler Interhyp rät daher, diese Posten beim Kauf oder Bau einer Immobilie nicht zu unterschätzen.

„In Metropolen wie Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München kommen längst über 50.000 Euro Nebenkosten beim Objekterwerb zusammen“, stellt Mirjam Mohr, Vorstand beim Baugeldvermittler Interhyp, fest. Dabei unterscheiden sich beispielsweise Maklergebühren und Grunderwerbssteuer je nach Bundesland. An das Finanzamt gehen mindestens 3,5 Prozent und höchstens 6,5 Prozent. Die Gebühren für eine Vermittlung über einen Immobilienmakler gehen üblicherweise zu Lasten des Käufers.

Allerdings können sich in einigen Bundesländern Käufer und Verkäufer den Betrag teilen. Zudem wird darüber nachgedacht, das bereits bei der Vermietung eingeführte Bestellerprinzip, auf den Kauf auszuweiten. Damit würde derjenige den Immobilienmakler bezahlen, der ihn beauftragt hat.

Die Notarkosten belaufen sich auf rund 2 Prozent des Kaufpreises. Und laut Mirjam Mohr wäre eine Senkung der Grunderwerbsteuer eine gute Möglichkeit, den Menschen den Weg ins eigene Zuhause zu erleichtern.

Denn laut Interhyp summieren sich die Kaufnebenkosten aktuell je nach Region auf rund 9 bis 16 Prozent des eigentlichen Objektpreises. Die Kaufnebenkosten sollten nach Meinung der Experten mit Hilfe des Eigenkapitals finanziert werden – und nicht durch den Kredit.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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