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Berufsunfähigkeitsversicherung Interesse an BU sinkt – Risiko steigt weiter

Gerade psychische Probleme führen immer häufiger zu einer BU.
Gerade psychische Probleme führen immer häufiger zu einer BU. © Panthermedia

Immer weniger Menschen sind geneigt, eine Vorsorge gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen. Das berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf die aktuellen Vertragszahlen. Erschreckend dabei ist die steigende Anzahl der Personen, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen.

| , aktualisiert am 10.01.2017 14:41  Drucken
So seien nach Angabe des Handelsblatts mehr als 40.000 neue Empfänger allein im vergangenen Jahr hinzugekommen. Etwas mehr als 600 Euro können all jene, die eine volle Erwerbungsminderungsrente zugesprochen bekommen, als Einkommen verbuchen. Besonders brisant wird diese Summe dann, wenn eine zukünftige Berufstätigkeit schon in jungen Jahren ausgeschlossen ist.

Die Hälfte derer, die nicht oder nur noch in Teilen arbeitsfähig ist, scheidet aufgrund von psychischen Problemen aus. Nach Angabe des Handelsblatts sind 43 Prozent der Empfänger aufgrund dieser Erkrankungen nicht mehr erwerbsfähig. Dabei führt das ansteigende Risiko nicht zwangsläufig zu mehr Einsicht bei jungen Menschen. Die Bereitschaft, sich gegen das finanzielle Risiko der Berufsunfähigkeit abzusichern, ist gering.
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Die Vorteile einer Absicherung in jungen Jahren liegen auf der Hand: Weniger Vorerkrankungen, eine lebenslang günstigere Prämie und eine bessere Einstufung nach Berufsrisiko sind nur drei Gründe, die für ein frühes Handeln sprechen.
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