Axa Deutschland-Report 2017 Deutsche wollen an die Börse, fürchten aber Kursrisiken

Die Grafik zeigt: Befragt nach den geeignetsten Anlagen um ein Vermögen aufzubauen, nennen 20 Prozent Aktienfonds.
Die Grafik zeigt: Befragt nach den geeignetsten Anlagen um ein Vermögen aufzubauen, nennen 20 Prozent Aktienfonds. © Axa

42 Prozent der Deutschen glauben, dass eine Geldanlage an der Börse hochinteressant ist. Trotzdem machen nur wenige den Schritt, tatsächlich Aktien oder Aktienfonds zu kaufen. Warum das so ist, hat der Versicherer Axa in einer aktuellen Umfrage herausgefunden.

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54 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen halten ein Investment an der Börse für spannend. Und: Befragt nach den Kapitalanlagen, mit denen sich am besten Vermögen aufbauen lässt, antworten die meisten (20 Prozent) mit Aktien. Trotzdem hat nur ein kleiner Teil der Bundesbürger, laut Deutschen Aktieninstitut ist es nur jeder siebte Deutsche, Aktien oder Aktienfonds gekauft.

Warum gibt es diese Diskrepanz? Dieser Frage ist der Versicherer Axa in seinem „Deutschland-Report 2017“ auf den Grund gegangen. 2.103 Online-Interviews wurden dazu durchgeführt. Ergebnis: Bundesweit sagen vier von zehn Erwachsenen, dass ihnen das Wissen zu einer Anlage über die Börse fehlt. Sechs von zehn Befragten haben das Gefühl, dass die Geldanlage an der Börse nur etwas für Experten ist.

Börse = Spielcasino?

Weitere 58 Prozent der Deutschen glauben, mit einer Geldanlage an der Börse „unkontrollierbare Risiken“ einzugehen. Fast die Hälfte (46 Prozent) ist der Meinung, dass die Geldanlage an der Börse genauso riskant ist wie ins Spielcasino zu gehen.

„Mythen statt Fakten dominieren die Vorstellung von der Börse, weshalb sich die Deutschen viele Chancen verbauen. Insgesamt hat die nun schon Jahre andauernde Niedrigzinsphase aber offenbar ein Umdenken in Deutschland eingeleitet. Nur die Umsetzung der Erkenntnis hakt noch“, sagt Patrick Dahmen, verantwortlich für das Lebensversicherungsgeschäft im Vorstand des Axa Konzerns.

Die Angst hemmt

Fast die Hälfte aller Bundesbürger schätzt die Wahrscheinlichkeit auf mindestens 50 Prozent, dass man mit Aktien auch nach 20 Jahren Anlagedauer weniger rausbekommt, als man investiert hat. 54 Prozent der Deutschen wären daher bereit, an der Börse zu investieren, wenn es eine Garantie für ihr eingesetztes Kapital gebe. Jeder Dritte würde für diese Garantie aber nicht zahlen wollen.

Als wichtigstes Kriterium für gute Anlageergebnisse sehen 85 Prozent der Deutschen „ein gutes Anlageprodukt“. Auf Platz 2 schafft es der Faktor „Geduld“ (83 Prozent) vor dem „Glück“ (61 Prozent).

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