Abgesichert ins Familienleben Fünf Versicherungen für frisch gebackene Eltern

Popsängerin Beyoncé hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie mit Zwillingen schwanger ist: Zum Start ins Familienleben gehören auch die richtigen Versicherungen.
Popsängerin Beyoncé hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie mit Zwillingen schwanger ist: Zum Start ins Familienleben gehören auch die richtigen Versicherungen. © Getty Images

Wer mit Nachwuchs rechnet, der hat neben Namenssuche und Wandfarbe fürs Kinderzimmer auch noch so einige andere Sachen zu bedenken – die richtige Absicherung für die kleine Familie zum Beispiel. Der Branchenverband GDV hat die fünf wichtigsten Policen für junge Familien zusammengestellt.

03.02.2017 16:06  Drucken

Ein Baby, oder gleich Zwillinge wie nun bei Popsängerin Beyoncé, stellen das Leben ganz schön auf den Kopf. Dabei sollte aber auch der richtige Versicherungsschutz nicht außer Acht geraten. Denn gerade für junge Eltern mit normalem Einkommen ist eine finanzielle Absicherung wichtig. Welche fünf Policen einen sicheren Start in das Familienleben garantieren, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zusammengefasst.


1.    Risikolebensversicherung
Besonders Versicherungen, die die Existenz einer jungen Familie sichern, sollten bei Eltern auf dem Plan stehen. Eine Risikolebensversicherung sorgt für die finanzielle Absicherung der Familie, wenn Mutter oder Vater sterben sollten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Familie ein Haus gebaut hat und noch Kredite abbezahlt.


Und auch Familien mit nur einem Hauptverdiener sollten eine Risikolebensversicherung in Erwägung ziehen. Falls diesem nämlich etwas zustößt, sitzt der andere Elternteil finanziell auf dem Trockenen. Die Todesfallsumme sichert in so einem Fall beispielsweise die Lebenshaltungskosten oder die Ausbildung des Kindes.


2.    Gesetzliche oder private Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung ist in Deutschland Pflicht. Sind Mutter und Vater als Angestellte tätig, gilt für das Kind in der Regel der beitragsfreie Versicherungsschutz über die gesetzliche Krankenversicherung. Entscheidend ist dann der Elternteil mit dem höheren Einkommen. Ist aber einer oder gar beide Elternteile privatversichert, ist die Sache schon komplizierter. Hier empfiehlt der GDV die Beratung durch den Krankenversicherer oder einen Makler.


3.    Haftpflichtversicherung
Ältere Kinder können durchaus ordentliche Schäden anrichten. Dann bietet sich eine Familienhaftpflichtversicherung an. Denn Schäden, die die Kinder oder andere Familienangehörige verursachen, sind darüber versichert. Wenn die Eltern bereits eine solche Police haben, muss sie eventuell angepasst werden.


4.    Riester-Rente mit Kinderzulagen
Falls die Eltern mit einer Riester-Rente vorsorgen, sollten sie sich nicht die Kinderzulagen entgehen lassen. Jedes Kind, das nach 2008 zur Welt kam, wird mit 300 Euro jährlich gefördert. Voraussetzung ist, dass die Eltern 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr in den Riester-Vertrag einzahlen. Kinder, die vor dem 1. Januar 2008 geboren wurden, werden übrigens nur mit 185 Euro gefördert.


5.    Kinder-Invaliditäts-Versicherung
Mit einer sogenannten Kinder-Invaliditäts-Versicherung können Eltern die krankheitsbedingte Invalidität ihres Nachwuchses absichern. Eine Kinder-Unfallversicherung zahlt nämlich nur, wenn das Kind wegen eines Unfalls dauerhaft beeinträchtigt ist. Ist eine Krankheit Schuld an der Invalidität, gibt es vom Versicherer ab einem gewissen Grad eine Rente in vereinbarter Höhe.

Pfefferminzia HIGHNOON