Hier entstehen Tiny Houses in Berlin: Vor allem Studierende und Azubis sind nicht abgeneigt, in Minihäuser einzuziehen. © picture alliance / Alexander Heinl/dpa-tmn | Alexander Heinl
  • Von Juliana Demski
  • 02.06.2022 um 12:07
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Wohnraum ist rar und teuer – warum also nicht mal etwas weniger davon nutzen? Insbesondere Studierende und Auszubildende scheinen dem offen gegenüberzustehen, so eine Studie. Die Bereitschaft, in ein „Tiny House“, also ein Minihaus, einzuziehen, ist bei ihnen besonders hoch.

Wohnen auf kleinstem Raum – genau das geht mit einem sogenannten „Tiny House“. Eine DEVK-Studie unter 2.5000 Erwachsenen zeigt nun: Im Schnitt lehnen zwar 71 Prozent der Deutschen die Minihäuser für sich ab. Aber: Für weitere 22 Prozent sind sie interessant: 9 Prozent befürworten sie „auf jeden Fall“, 13 Prozent sagen „eher ja“.

Überdurchschnittlich hohe Zustimmungswerte gibt es indes unter Studierenden (33,7 Prozent) und bei Personen, die sich noch in Ausbildung befinden (34,8 Prozent). Die Gründe liegen auf der Hand: Tiny Houses benötigen weniger Platz, und auch die Unterhaltskosten fallen geringer aus. Im Schnitt liegt die Wohnfläche der Minihäuser zwischen 20 und 40 Quadratmetern.

Auch Nachhaltigkeit ist ein Grund

Neben den preislichen Aspekten scheint aber auch das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle zu spielen: Über der Hälfte der Interessierten gefällt es, dass sie Ressourcen sparen können. Rund 46 Prozent schätzen insgesamt das nachhaltige Lebensmodell der Minihäuser. Für rund 21 Prozent ist Mobilität ein wichtiger Kaufgrund, schließlich lassen sich Tiny Houses bewegen.

Von den Tiny-House-Fans würden zudem 67 Prozent ein Minihaus als Hauptwohnsitz nutzen wollen. Für etwa 23 Prozent käme es als Nebenwohnsitz infrage – zum Beispiel als Ferienhaus.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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