Umfrage Jeder fünfte Deutsche versteht Renteninformation nicht

Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International, fordert mehr Transparenz in der Altersvorsorge mit einer säulenübergreifende Renteninformation.
Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International, fordert mehr Transparenz in der Altersvorsorge mit einer säulenübergreifende Renteninformation. © Fidelity International

Die Daten in der alljährlich verschickten Renteninformation über die spätere Höhe der gesetzlichen Rente ist für jeden fünften Deutschen nicht verständlich. Beispielrechnungen sind dabei weniger wichtig als eine verständliche Sprache. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Fidelity International.

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Wenn einmal im Jahr die Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherung ins Haus kommt, helfen die dortigen Angaben nur 65 Prozent der Berufstätigen dabei, die Höhe ihrer späteren Rente einzuschätzen. Jeder Fünfte (21 Prozent) hält die Renteninformation dagegen für unverständlich. Das ist das Resultat einer aktuellen Umfrage von Fidelity International unter 1.000 Berufstätigen, durchgeführt von Kantar Emnid.

55 Prozent der Befragten halten es für sehr wichtig oder wichtig, einen Online-Zugang zu einem System zu haben, das die individuellen Altersvorsorge-Einkünfte aus allen drei Säulen (gesetzliche, private und betriebliche Rente) komplett abbildet. Fast alle Befragten (94 Prozent) finden eine verständliche Sprache der Renteninformation sehr wichtig oder wichtig. Beispielrechnungen stufen zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten als sehr wichtig oder wichtig ein.

„Wir brauchen dringend mehr Transparenz in der Altersvorsorge. Eine säulenübergreifende Renteninformation ist deshalb ein sinnvoller Schritt. Aber das reicht nicht aus. Die Information muss eingängig aufbereitet sein“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International. „Jeder Arbeitnehmer muss sofort erkennen, warum es für ihn persönlich notwendig ist, vorzusorgen und welche Maßnahmen er ergreifen kann. Politik und Finanzdienstleister stehen hier gleichermaßen in der Verantwortung, an Lösungen zu arbeiten.“

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