Eine aktuelle repräsentative Yougov-Umfrage im Auftrag von Check24 ergab, dass 18 Prozent der Deutschen während der Corona-Pandemie häufiger ihr Fahrrad nutzen als zuvor. © Check24
  • Von Lorenz Klein
  • 28.07.2020 um 11:43
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Die Corona-Pandemie hat das Mobilitätsverhalten der Deutschen verändert – jeder vierte nutzte zuletzt häufiger das eigene Auto, jeder fünfte das Fahrrad. E-Scooter- und Carsharing-Dienste zählten hingegen nicht zu den Krisen-Profiteuren, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Check24 ergab.

Corona hat das Leben der Deutschen nachhaltig verändert – darunter auch die Art und Weise, wie sie sich die Bundesbürger fortbewegen. So gaben 18 Prozent an, dass sie infolge der Corona-Pandemie häufiger das Fahrrad nutzen (siehe Grafik am Ende des Beitrags). Noch höher in der Gunst der Bürger liegt nur der eigene Pkw (26 Prozent) und zu Fuß gehen (24 Prozent). Das meldet das Vergleichsportal Check24 auf Basis einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsunternehmen Yougov Anfang Juli durchführte.

„Im vergangenen Sommer noch absolutes Hype- und Streitthema, konnten E-Scooter durch Corona kaum profitieren“, teilt das Portal mit. Lediglich zwei Prozent gaben an, die elektrischen Tretroller vermehrt zu verwenden. Auch Carsharing-Dienste und Mietwagenanbieter gehören nicht zu den Profiteuren der Corona-Krise. Für die relative Mehrheit der Befragten – 48 Prozent – hat sich durch Corona jedoch nichts an der Wahl ihrer Verkehrsmittel geändert.

An den richtigen Diebstahlschutz denken

Vor dem Hintergrund, dass viele Bürger aufs Fahrrad umgesattelt sind, weisen die Experten von Check24 darauf hin, dass die neu entdeckte Zuneigung zum eigenen Drahtesel mit der Auswahl des richtigen Diebstahlschutzes einhergehen sollte. „Am einfachsten versichern Fahrradfahrer ihr Bike über ihre Hausratversicherung“, so der Rat. Denn in den meisten Fällen ließe sich das Fahrrad oder E-Bike problemlos mitversichern.

„Premiumtarife enthalten den Baustein Fahrraddiebstahl teilweise ohne Aufpreis“, sagt Braulio Dario Rissi, Managing Director Hausratversicherung bei Check24. Das könne günstiger sein als ein Basistarif plus Zusatzbaustein. Gewissheit liefere ein Vergleich.

Die Alternative zur Hausratversicherung – in Form einer separaten Fahrradversicherung – sei in der Regel etwas teurer. Dafür zahlt sie aber nicht nur bei Diebstahl des Rades, sondern auch, wenn einzelne, fest mit dem Rad verbundene Teile wie Sattel oder Akku gestohlen wurden.

Eine Vollkaskoversicherung für das Fahrrad gehe sogar über eine reine Diebstahlversicherung hinaus und versichere zusätzlich Reparaturkosten nach einem Unfall, Sturz oder Verschleiß, so Check24.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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