Rät dazu, existenzbedrohende Risiken abzusichern: Clark-Co-Gründer Marco Adelt. © Clark
  • Von Juliana Demski
  • 28.06.2021 um 17:25
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Eine aktuelle Studie zeigt: Die Deutschen versichern persönliche Risiken nachrangig. Denn während die Mehrheit der Befragten eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, sind es bei anderen existenzabsichernden Versicherungen wie der Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung sowie der privaten oder betrieblichen Rentenversicherung gerade einmal 12, 11 und 20 Prozent.

Eine Privathaftpflichtversicherung haben hierzulande etwa 68 Prozent der Menschen – so das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie des Insurtechs Clark. Für persönliche Risiken haben indes deutlich weniger Deutsche die passende Absicherung.

So haben gerade einmal 12 Prozent nach eigener Angabe eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen – und das, obwohl 29 Prozent der Studienteilnehmer sie als besonders wichtig einstufen. Auch eine private oder betriebliche Rentenversicherung sowie eine Risikolebensversicherung haben nur jeweils 20, beziehungsweise 11 Prozent der Deutschen abgeschlossen.

Die Haftpflichtversicherung greift indes bei vielen Schäden, die versehentlich am Eigentum anderer verursacht werden. 67 Prozent der Befragten stufen diese als besonders wichtig ein. Damit versichern die Deutschen scheinbar lieber die Schäden Dritter als ihre eigenen existenziellen Risiken. Andere Versicherungen, die die Deutschen nach eigenen Angaben besonders häufig abschließen, sind die Kfz-Haftpflicht (65 Prozent), Hausratversicherung (61 Prozent) und gesetzliche Krankenversicherung (61 Prozent).

„Die Absicherung der Schäden anderer ist, keine Frage, absolut empfehlenswert und sinnvoll“, kommentiert Marco Adelt von Clark die Ergebnisse. „Jedoch sollten existenzbedrohende Risiken, die eventuell in der Zukunft liegen, nicht auf die leichte Schulter genommen oder als unrealistisch eingestuft werden.“

Und weiter: „Ganz gleich, in welchem Berufsfeld ein Arbeitnehmer tätig ist: Es ist wichtig, sich bereits frühzeitig mit einer Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen“, führt Adelt weiter aus. In vielen Fällen könnten die Patienten ihren Beruf kurz- oder langfristig nicht mehr ausüben. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung könne die eigene Arbeitskraft abgesichert werden. „Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Arbeits- und Lebenssituation, die verschiedene Anforderungen an eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit sich bringt“, so Adelt.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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