Was haben Diplomkauffrau Anne Gabler und Erzieherin Simone Klein gemeinsam? Beruflich eher wenig – doch beide Frauen sind Testpersonen von Finanztest. Das Verbrauchermagazin wollte wissen:

Wo gibt es hierzulande die beste Hilfe zur Rentenplanung?

Um das herauszufinden, suchten die beiden Testerinnen verschiedene Adressen auf: die Deutsche Rentenversicherung, die Deutsche Bank sowie Vermittler der Versicherungsunternehmen HDI und Zurich.

Das Ergebnis: Die Deutsche Rentenversicherung schnitt unterm Strich am besten ab – es kommt aber immer auf die Situation an.

Doch zunächst von vorn:

Deutsche Rentenversicherung

Beginnen wir mal mit Finanztest-Diplomkauffrau Anne Gabler. Sie ist 42, hat ihren Arbeitgeber häufig gewechselt und war während ihres Berufslebens auch mal mehr als ein Jahr arbeitslos. Gabler besitzt einen stillgelegten Riester-Vertrag bei der Zurich. Wenn sie nicht gegensteuert, wird sie im Alter nur 49 Prozent ihres Nettogehalts haben.

Bei der Deutschen Rentenversicherung kann sie online einen Termin vereinbaren – in der Kategorie Altersvorsorge. Ihr Berater klärt sie an diesem Tag dann detailliert zu ihrem bisherigen Rentenverlauf auf. Er weist darauf hin, dass Rentenzeiten aus Ausbildung und Job während des Studiums noch nicht erfasst sind. Diese seien aber wichtig, wenn Gabler frühzeitig in Rente gehen wolle.

Das Problem bei der Beratung:

Die Testerin bekommt keine voraussichtliche Rentenhöhe vorgerechnet, erhält keine Beratungsdokumentation für Zuhause.

Auch die Infos zum stillgelegten Riester-Vertrag sind offenbar unzureichend. Er bietet ihr stattdessen aber einen Wechsel zu einem Banksparplan an, will ihr sogar dabei helfen.

Die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) spricht der Berater laut Finanztest nur auf Anfrage an.