Ein Hund beim Tierarzt: Der Tierversicherer GHV setzt mit einer neuen Online-Marke Segel in Richtung Digitalisierung. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe
  • Von Juliana Demski
  • 17.11.2020 um 18:08
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 02:55 Min

Die GHV will mithilfe einer neuen Online-Marke weiter in Richtung Digitalisierung gehen, die Continentale ist in das bKV-Geschäft eingestiegen, das Gewerbe-Insurtech Mailo bietet einen neuen Privathaftpflichtbaustein an, Perspectivum hat eine neue Lernplattform für Finanzdienstleister gestartet und die VPV hat eine Zielgruppenplattform für junge Menschen entwickelt.

GHV will mit „tierischem“ Online-Versicherungsangebot durchstarten

Mit der Online-Marke „Hugoversichert“ will die GHV Versicherung digitaler werden. Dabei werden Kunden, die die neue Internetseite besuchen, von Hund „Hugo“ und Katze „Gabi“ als digitale Assistenten unterstützt.

Hugo und Gabi stehen stellvertretend für die angebotenen Versicherungslösungen für Hund und Katze, die neben der OP- und Krankenversicherung eine Tierhalterhaftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung für den Tierbesitzer, mit Extra-Leistungen für das Tier, beinhalten.

„Einfache und individuell passende Versicherungsleistungen dürfen nicht nur Teil der Marketingstrategie sein, sondern müssen sich komplett an den Kundenbedürfnissen orientieren“, findet Hans-Gerd Coenen, Vorstandsvorsitzender der GHV Versicherung. „Mit ‚Hugoversichert‘ gehen wir genau diesen Weg und bewegen uns in großen Schritten auf dem Pfad der Digitalisierung.“

Die Continentale bringt bKV-Police auf den Markt

Mit dem neuen Angebot „ConCEPT“ steigt die Continentale in die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ein. Der erste Tarif heißt „ConCEPT Choose“. „Mit Choose können Vermittler Unternehmen immer eine passende Absicherung für deren Mitarbeiter anbieten, die auch deren Familienangehörigen zur Verfügung steht. Dabei ist es egal, ob die Mitarbeiter gesetzlich oder privat krankenversichert sind“, so Helmut Hofmeier, Vorstand Continentale Krankenversicherung.

Das Konzept funktioniert so: Der Arbeitgeber stellt in der bKV jedem seiner Mitarbeiter ein jährliches Gesundheitsbudget von 400, 800 oder 1.200 Euro zur Verfügung. Jeder Mitarbeiter bestimmt dann individuell, welche Leistungen er innerhalb dieses Budgets und der versicherten Leistungen – ambulant, stationär oder beim Zahnarzt – in Anspruch nehmen möchte.

Werden in einem Jahr keine Leistungen in Anspruch genommen, können Arbeitnehmer jeweils 10 Prozent ihres Grundbudgets über fünf Jahre lang ansparen. In der Spitze können sie dann auf ein Budget von maximal 1.800 Euro kommen. „Gerade bei größeren Behandlungen wie bei Zahnersatz kann dies sinnvoll sein“, kommentiert Hofmeier.

Eine Gesundheitsprüfung oder Wartezeiten gibt es bei „ConCEPT Choose“ nicht; das Höchstalter liegt bei 70 Jahren. Einzige Voraussetzung für das Unternehmen: Es müssen mindestens zehn Mitarbeiter versichert werden. Diese können über ein Online-Portal angemeldet werden. Die Daten können ebenfalls jederzeit online verwaltet werden. „Choose“ sei aber nur der erste Tarif der Continentale in der betrieblichen Krankenversicherung – bald solle es noch weitere, sehr ähnliche Angebote geben, heißt es in einer Pressemitteilung weiter.

Zu den Kosten: In der Tarifstufe mit einem Jahresbudget von 400 Euro pro Jahr kostet die Absicherung der Arbeitnehmer einheitlich 13,80 Euro monatlich, bei 800 Euro sind es 22,10 Euro und bei 1.200 Euro im Jahr 27,60 Euro.

autorAutorin
Juliana

Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!