Krankenversicherung Martin Schulz will gegen „Zwei-Klassen-Medizin“ vorgehen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach seiner Rede am 29. Januar 2017 vor Sozialdemokraten.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach seiner Rede am 29. Januar 2017 vor Sozialdemokraten. © Getty Images

Der neue Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, will für mehr Gerechtigkeit in Deutschland antreten. Offensichtlich auch in der Krankenversicherung. „Die paritätisch finanzierte Bürgerversicherung ist ein wichtiges Projekt“ sagte Schulz bei einer Rede im Berliner Willy-Brandt-Haus.

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Gerechter soll es unter einem möglichen Bundeskanzler Martin Schulz (SPD) in Deutschland zugehen, wenn es nach seiner Vorstellung geht. Er plant etwa, große Vermögen stärker zu versteuern als kleine. Die Steuerflucht soll bekämpft werden.



Und auch in der Krankenversicherung plant Schulz Großes. Das Thema paritätische Bürgerversicherung als Instrument gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland sei ein wichtiges im Wahlkampf, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Reuters.

Es könne nicht angehen, dass Arbeitnehmer höhere Krankenkassenbeiträge zahlen müssten, als die Arbeitgeber, so Schulz laut einem Bericht von Spiegel Online.
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