Die Ausgaben je PKV-Versicherten stiegen laut WIP-Studie in den letzten zehn Jahren um 43,1 Prozent an, wohingegen die GKV im selben Zeitraum mit einem Anstieg von 48,3 Prozent ein deutlich höheres Ausgabenwachstum je Versicherten aufwies. © Wissenschaftliches Institut der PKV
  • Von Manila Klafack
  • 27.08.2018 um 10:57
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Die Leistungsausgaben für privat Krankenversicherte sind weniger stark gestiegen als für Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das hat eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) ergeben. Das WIP hatte dazu Einnahmen und Ausgaben der Jahre 2006 bis 2016 analysiert.

Innerhalb von zehn Jahren sind die Leistungsausgaben für Versicherte in der privaten Krankenversicherung (PKV) weniger stark gestiegen als für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). So stiegen diese Ausgaben von 2006 bis 2016 je PKV-Versicherten um 43,1 Prozent. Bei der GKV waren es 48,3 Prozent (siehe Grafik).

Das berichtet der PKV-Verband auf Basis von Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP). Ein weiteres Ergebnis des Instituts ist, dass im Jahr 2016 rund 35 Milliarden Euro durch Privatpatienten in das Gesundheitssystem geflossen sind. Wären sie gesetzlich versichert gewesen, hätte das System allein in diesem Jahr rund 13 Milliarden Euro eingebüßt, teilt der PKV-Verband mit.

Laut der WIP-Studie würden vor allem niedergelassene Ärzte von der Existenz der PKV profitieren. Denn der Mehrumsatz im ambulanten Bereich betrage dadurch rund 6,3 Milliarden Euro. Das bedeute ein durchschnittliches Plus von 53.000 Euro pro Jahr und pro Arztpraxis.

Hier geht es zur Studie.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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