Jerome Powell, Chef der US-Notenbank, erhöhte den Leitzins in den USA in einem halben Jahr um 1,5 Prozentpunkte © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Kevin Wolf
  • Von Andreas Harms
  • 28.06.2022 um 08:24
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Aus einem neuen Diagramm lässt sich herauslesen, wie hoch die Inflation in einzelnen Wirtschaftsräumen inzwischen liegt, und wo der Leitzins als Reaktion darauf liegt. Raten Sie mal, wie die Eurozone dabei abschneidet!

Ein neues Werk von Visualcapitalist.com geht der globalen Inflationswelle nach und dem, wie die Zentralbanken darauf reagieren. Es zeigt ein Diagramm, das aus Inflationsrate (senkrecht) und Leitzins (waagerecht) ausgewählter Regionen besteht. Je weiter rechts ein Punkt steht, desto höher liegt der Leitzins. Und je höher ein Punkt steht, desto höher liegt die Inflation.

Liegt also ein Punkt besonders weit oben links, verzeichnet es stark steigende Preise, während die Zentralbank nicht viel dagegen tut. Und nun schauen Sie mal, wer am Weitesten oben links eingezeichnet ist: Richtig, wir.

Leitzinsen und Inflation ausgewählter Regionen im Diagramm (Quelle: Visualcapitalist.com)
Leitzinsen und Inflation ausgewählter Regionen im Diagramm (Quelle: Visualcapitalist.com)

Den Trend von Januar bis Juni stellen die Grafiker über Pfeile dar. In dieser Hinsicht stechen zunächst die US-Amerikaner ins Auge, die zwar saftige Inflation verzeichnen, aber auch enorm stark erhöhte Leitzinsen. Um 1,5 Prozentpunkte ging es seit Januar dort hinauf. Ebenfalls bemerkenswert erscheinen Japan und die Schweiz, wo die große Inflationswelle irgendwie noch gar nicht angekommen ist (unten links).

Einen ausführlichen Text mit den einzelnen Werten in Tabellenform (allerdings nur auf Englisch) finden Sie auf Visualcapitalist.com.

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Andreas Harms

Andreas Harms ist seit Januar 2022 Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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