Hochwasser in Regensburg: Sachschäden und unterbrochene Geschäftstätigkeit © picture alliance/dpa | Peter Kneffel
  • Von Andreas Harms
  • 17.06.2024 um 10:26
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Ein großes Analysehaus hat sich die Schäden in Süddeutschland vorgenommen und sie bewertet. Sämtliche Schäden seien dort zwar nicht enthalten, heißt es. Aber die meisten.

Die durch die Fluten in Mitteleuropa, vor allem in Süddeutschland, verursachten Schäden dürften eine Höhe zwischen 2 und 3 Milliarden Euro erreichen. Das berichtet das Nachrichtenportal „Reinsurance News“ und bezieht sich dabei auf das Analysehaus Moody’s RMS Event Response.

Die Zahl enthält demnach versicherte Sachschäden, aber auch unterbrochene Geschäftstätigkeit, wofür die Betriebsunterbrechungsversicherung einspringt. Und das alles in den großen Gebieten Wohnen, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft und Kraftfahrzeuge. Damit sollten jene Schäden enthalten sein, die den größten Teil am Gesamtschaden ausmachen, heißt es weiter.

Für die Analyse nutzte man bei Moody’s die hauseigenen Flut-Modelle und berücksichtigte auch Verluste aus Nachwirkungen, die jüngste Inflation und Anstieg der Versicherungsnutzung. Nicht enthalten seien jedoch einige nicht vom Modell abgebildete Schäden wie zum Beispiel in der Transport- und Versorgungsinfrastruktur oder Ernten.

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Andreas Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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