Junger Vater mit seinen Kindern im eigenen Haus: Die Frage, wer den Kunden-Newsletter bekommen sollte, sollten Makler mit Sorgfalt beantworten. Infos zur Pflegeversicherung interessieren zum Beispiel vor allem Kunden mit einem Eigenheim. © Getty Images
  • Von Redaktion
  • 16.12.2015 um 16:47
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Aus den Augen, aus dem Sinn – so läuft das auch bei Versicherungskunden ab. Über Kunden-Newsletter können Makler die Beziehung zu ihren Kunden intensivieren und auch die ein oder andere Haftungsfalle umschiffen, meint Wolfram Lefèvre, Geschäftsführer der Expertenhomepage GmbH und Autor des Buches „Der digitale Weg“. 20 kostenlose Exemplare dieses Buches können Sie heute über…

Beispiel Pflegeversicherung

Nehmen wir an, Sie möchten in Ihrem Newsletter auf die Wichtigkeit der Pflegeversicherung hinweisen. Auch wenn in den Medien oft anderes suggeriert wird, ist eine Pflegeversicherung vor allem für die vermögenden Kunden sinnvoll. Diese Kunden sollten sich dagegen absichern, dass ihr Vermögen im Pflegefall angetastet werden muss.

Wie sieht das in der Praxis aus: Viele Hausbesitzer versichern Ihre Immobilie gegen die Gefahren Leitungswasser, Sturm & Hagel, Feuer und Elementar. Für den Ehepartner und die Kinder wäre es auch ganz beruhigend, wenn das eigene Zuhause auch gegen einen drohenden Pflegefall versichert ist. Denn kaum ist die Immobilie abbezahlt, könnte durch die hohen Pflegekosten eventuell eine erneute Grundschuld notwendig werden.

Darum senden wir den entsprechenden Newsletter nur an Bestandskunden mit einer Gebäudeversicherung und wecken hier den Bedarf, das Vermögen (Eigenheim) vor dem Pflegefall zu schützen. Übrigens verhalten sich hier fast alle Menschen gleich und versichern lieber ihr Vermögen als sich selbst: ein gutes Beispiel dafür ist sicherlich die Kfz-Vollkasko für mehrere hundert Euro Prämie im Jahr.

Zweites Beispiel Senioren-Haftpflicht

Ein weiteres schönes Beispiel für Cross-Selling im Kunden-Newsletter ist die Senioren-Haftpflicht. Hier können Sie in Ihrem Maklerverwaltungsprogramm alle Kunden selektieren, die über 60 Jahre alt sind und bisher keine private Haftpflichtversicherung bei Ihnen versichert haben. Sie können davon ausgehen, dass hier anderswo Verträge im Bestand liegen. Das ist doch eine geniale Möglichkeit, auch diese Verträge in den eigenen Bestand zu übertragen und dem Kunden zudem mit dem Seniorentarif zu einem günstigeren Beitrag zu verhelfen.

Eventuell kommen diese Kunden dann auch gleich mit Ihrem ganzen Versicherungsordner zu Ihnen ins Büro und wollen überprüfen lassen, ob es noch weitere Seniorentarife oder Einsparpotenziale gibt.

Sie fanden dieses Kapitel spannend  und haben Interesse am Buch „Der digitale Weg“ von Wolfram Lefèvre? Dann schreiben Sie eine Email mit Ihrer Adresse an redaktion@pfefferminzia.de. Die ersten 20 bekommen eine gedruckte Ausgabe des Buches geschenkt.

Zu den ersten beiden Teilen dieser Serie geht es hier und hier.

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