Verdacht auf Abrechnungsbetrug Barmer weist Berichte ins „Reich der Fabeln“

Das Gebäude der Hauptverwaltung der Barmer in Wuppertal. Das Unternehmen muss sich derzeit den Vorwürfen von unrechtmäßigen Abrechnungen stellen..
Das Gebäude der Hauptverwaltung der Barmer in Wuppertal. Das Unternehmen muss sich derzeit den Vorwürfen von unrechtmäßigen Abrechnungen stellen.. © dpa/picture alliance

Die Krankenkasse Barmer muss sich aktuell mit Vorwürfen des Abrechnungsbetrugs befassen. Laut einem Pressebericht prüfen Berliner Ermittlungsbehörden, ob die Kasse bis zu 400 Millionen Euro zu viel aus dem Gesundheitsfonds erhalten hat. Was die Barmer dazu sagt, erfahren Sie hier.

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Die Barmer steht im Verdacht, Abrechnungsbetrug in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro begangen zu haben. Ein Betrag in dieser Höhe soll die Kasse unrechtmäßig aus dem Gesundheitsfonds erhalten haben. Das berichten Medien unter Berufung auf die Bild am Sonntag, die sich laut eigenen Angaben auf Akten von Berliner Ermittlungsbehörden bezieht.

Der Vorwurf laut Pressebericht: Die Barmer soll nachträglich Diagnosen geändert und dafür bundesweit mit zehn Kassenärztlichen Vereinigungen zusammengearbeitet haben. Mindestens sieben sollen von der Barmer Geld bekommen haben, heißt es weiter.

Barmer-Unternehmenssprecher Athanasios Drougias trat den Vorwürfen entgegen und verwies diese ins „Reich der Fabeln“. „Wahr ist: Es gab eine Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft, um die Behandlung chronisch Kranker sachgerecht zu erfassen“, so Drougias. Dabei sollen „offensichtliche Dokumentationsfehler“ begangenen worden sein, die geklärt werden sollten. „Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit der Ermittlungsbehörde zusammen, um die Vorwürfe lückenlos zu entkräften“, so Drougias weiter.

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