Einer Studie zufolge lässt sich jetzt bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung mehr Prämie sparen als sonst. © picture alliance / Fotostand | Fotostand / K. Schmitt
  • Von Manila Klafack
  • 16.11.2021 um 14:36
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Über 200 Euro lassen sich in diesem Jahr bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung sparen. Denn aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Versicherer weniger Schäden regulieren und geben die Ersparnis teilweise an die Kunden weiter. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Technischen Hochschule Rosenheim.

Noch bis zum 30. November können wechselwillige Kfz-Versicherungskunden ihren Vertrag kündigen und einen anderen Anbieter wählen. Derzeit lässt sich einer aktuellen Studie zufolge dabei besonders viel Geld sparen. Die Fakultät der Betriebswirtschaft der Technischen Hochschule Rosenheim stellte das in einer repräsentativen Untersuchung fest.

Auf Basis einer Stichprobe von 1.000 Kfz-Versicherungsnehmer-Profilen wurden hierbei die Tarife auf Online-Tarifrechnern von 83 Versicherungsunternehmen untersucht. Im Vergleich zu der 2018 erstmals durchgeführten Untersuchung haben die Preise demnach spürbar nachgegeben: Vor drei Jahren habe der Durchschnitt der Prämien bei 633 Euro pro Jahr gelegen, in diesem Jahr bei 589 Euro.

Vergleichen lohnt sich

„In diesem Jahr lohnt es sich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie noch mehr, einen Versicherungsvergleich durchzuführen“, sagt Brigitte Kölzer, die betreuende Professorin der Studie. In den vergangenen anderthalb Jahren hätten viele Menschen im Homeoffice gearbeitet und seien daher weniger mit dem Auto gefahren. Die Versicherungen hätten daher deutlich weniger Unfallschäden regulieren müssen als in den Jahren davor. „Diese Ersparnis geben die Versicherungskonzerne zumindest teilweise an ihre Kunden weiter“, erläutert Kölzer.

Quelle: TH Rosenheim

Der Tarif-Unterschied und damit das Sparpotenzial zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter liegt bei rund 50 Prozent – sowohl bei Neuabschlüssen als auch bei einem Wechsel.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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