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Tipps vom Rechtsanwalt zur Unfallversicherung Das ist bei der Meldung eines Unfalls zu beachten

Eine Frau mit Gipsbein: Wann ein Unfall auch Sache der Unfallversicherung ist, hat Rechtsanwalt Frank Vormbaum aufgekärt.
Eine Frau mit Gipsbein: Wann ein Unfall auch Sache der Unfallversicherung ist, hat Rechtsanwalt Frank Vormbaum aufgekärt. © dpa/picture alliance

Ein Unfall im versicherungstechnischen Sinn ist ein sehr genau definiertes Ereignis. Das ist vielen Versicherten aber nicht bewusst. Aus Unwissenheit lassen sie daher bei der Beschreibung des Unfalls relevante Details weg – was im schlimmsten Fall zur Nicht-Leistung des Versicherers führen kann. Rechtsanwalt Frank Vormbaum hat einige Tipps parat, auf die Versicherte achten sollten.

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Einmal nicht hingeschaut und beim Spaziergang im Wald eine Stolperfalle übersehen – schon liegt man da, und der Knöchel ist hin. Ein Fall für die Unfallversicherung? Das kommt drauf an. Damit ein Unfall im versicherungstechnischen Sinn vorliegt, muss es eine Einwirkung von außen gegeben haben. Heißt: Der Versicherte muss zum Beispiel über einen Ast, eine Wurzel oder ähnliches gestürzt sein.

Viele Versicherte wissen aber nicht, worauf es in der Unfallversicherung ankommt, weiß Rechtsanwalt Frank Vormbaum aus seiner täglichen Arbeit. So mancher erwähnt die besagte Wurzel also nicht und berichtet bloß, er sei gestürzt. Dabei ist genau diese Außeneinwirkung entscheidend. Und mit einer Korrektur der ersten Aussage kommen Versicherte seiner Erfahrung nach beim Versicherer nicht allzu weit.

Manche Versicherungskunden erwähnten Unfälle zudem gar nicht erst, weil sie nicht mit Leistungen rechneten, berichtet der Anwalt weiter. Ein Beispiel: Eine allergische Reaktion auf Blütenpollen. Letztere seien dabei das von außen einwirkende Ereignis, habe ein Gericht kürzlich festgestellt.

Ein weiterer Stolperstein: die Fristen. Der Versicherte muss meistens innerhalb von 12 Monaten eine Invalidität nachweisen können und diese auch innerhalb von 15 Monaten ärztlich attestieren lassen. Manchmal ist das ausgestellte Attest dann aber nicht ausreichend – so entfällt der gesamte Anspruch auf Leistung wieder. Die richtigen Formulierungen seien entscheidend, erklärt Vormbaum.

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