Tierarzthelferin Lauren Emmett (links) and Tierärztin Claire Turner bereiten einen Hund auf seine Operation vor. © Getty Images
  • Von Redaktion
  • 02.01.2017 um 07:26
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Tier-OP-Versicherungen sollen hohe Kosten bei Operationen auffangen. Für Makler ist dieses Geschäftsfeld ideal, um Kunden zu gewinnen. Sind die Vierbeiner gut versorgt, ist eine Absicherung für den Zweibeiner nicht weit.

Tarif muss zum Tier passen

Die Versicherer differenzieren zum Teil auch nach Rasse und Alter des Tieres. Beispiel Hund: Die Agila prüft Rasse, Größe und Gewicht des Hundes und setzt danach den Preis der Absicherung zusammen. Bei Helvetia und Uelzener spielen diese Faktoren dagegen keine Rolle.

Der Makler indes sollte den Tarif schon passend zum Tier auswählen. Schramm: „Man muss prüfen, welche Erkrankungen das Tier schon hatte und ob die Rasse anfällig für bestimmte Krankheiten ist. So kommen für einen Labrador etwa nur Tarife infrage, die auch die gefürchteten HD-Operationen übernehmen.“ HD steht für Hüftgelenksdysplasie und beschreibt eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks.

Das Alter ist oft entscheidend

Und das Alter? Bei der Helvetia bekommen zum Beispiel nur Hunde bis zum 10. Geburtstag eine OP-Versicherung, bei der Agila ist es der 8. Geburtstag. „Interessant ist natürlich auch der Verzicht auf das Kündigungsrecht, das jetzt die Barmenia anbietet“, sagt Schramm. In den vergangenen Jahren habe es einige Kündigungswellen von Versicherern gegeben, „das schreckt Kunden teilweise doch sehr ab“.

Fazit: Es kann sich für Makler durchaus lohnen, sich mit Tierversicherungen auseinanderzusetzen. Es kostet zwar ordentlich Aufwand, sich in die Tarifdetails einzuarbeiten – und selbst ein Tier zu haben, ist hier sicherlich hilfreich. Dafür bauen Makler dann aber zu den Tierhaltern auch eine emotionale Bindung auf, und eröffnen sich so vielleicht weitere Beratungsmöglichkeiten – auch für die Zweibeiner.

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