Arbeitskraft (BU/EU)› zur Themenübersicht

Studie Rheinländer unterschätzen das Risiko einer Berufsunfähigkeit

Fensterputzer bei der Arbeit.
Fensterputzer bei der Arbeit. © dpa/picture alliance

Viele Menschen unterschätzen das Risiko berufsunfähig zu werden. So halten es zum Beispiel nur 19 Prozent der berufstätigen Rheinländer für wahrscheinlich, dass sie vor ihrem Renteneintritt nicht mehr voll arbeiten können.

| , aktualisiert am 06.01.2017 09:31  Drucken
„Die Rheinländer unterschätzen das Risiko einer Berufsunfähigkeit, denn statistisch wird jeder Dritte vor Erreichen des Rentenalters erwerbsunfähig. Über dieses Risiko sollte sich jeder Arbeitnehmer im Klaren sein“, sagt Christoph Hartmann von der Provinzial Rheinland. 54 Prozent der Rheinländer gehen aber ganz fest davon aus, ihr gesamtes Arbeitsleben lang erwerbstätig zu bleiben.

Dieser Optimismus wird mit dem Alter sogar noch stärker: In der Gruppe 45plus halten es 23 Prozent für sehr unwahrscheinlich, dass sie vor Renteneintritt aus dem Berufsleben ausscheiden müssen. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen glauben das nur 11 Prozent. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1.000 Bürgern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Werbung

„Mit 45 Jahren beginnt der Lebensabschnitt, in dem Krankheitsrisiken steigen. Die Arbeitnehmer haben da aber noch 22 Berufsjahre vor sich“, so Hartmann. „Natürlich ist es besonders günstig, in jungen Jahren mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu beginnen. Doch auch im Alter von 45 Jahren oder mehr lohnt sich die Investition selbst bei höheren Beträgen noch.“
Pfefferminzia Event-Kalender
Pfefferminzia HIGHNOON
Pfefferminzia bestellen